Stadt Bayreuth

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15.11.2007

Wichtiger Baustein für Gesundheitszentrum

Oberbürgermeister Dr. Hohl zu Besuch in der MaximilianshöheOberbürgermeister Dr. Michael Hohl strebt eine stärkere Zusammenarbeit des Bayreuther Therapiezentrums für psychosoziale Rehabilitation Maximilianhöhe mit den Dienststellen des Sozialreferats in Sachen Präventionsarbeit an. Dies unterstrich der Oberbürgermeister jetzt bei einem Informationsbesuch der Maximilianshöhe.

Gemeinsam mit der Leiterin des Therapiezentrums, Diplom-Psychologin Anke Kirchhof-Knoch, den beiden Gesellschaftern Wilma und Bernhard Bröckelman sowie Verwaltungsleiterin Heidi Meyer verschaffte sich Dr. Hohl auf Einladung des Therapiezentrums vor Ort einen Eindruck von der Qualität der Einrichtung.

Die Maximilianshöhe Bayreuth verfügt derzeit über 78 Therapieplätze, 55 davon im offenen und 23 im geschlossenen Bereich, sowie über zwei therapeutische Wohngemeinschaften mit je vier Plätzen. Sie zählt 35 Mitarbeiter und wird in Trägerschaft der Rehabilitationsstätten B. F. Bröckelmann KG betrieben. Das Therapiezentrum bietet spezifisch konzipierte Betreuungs- und Behandlungskonzepte für Menschen mit einer sogenannten “Doppeldiagnose” – also Patienten, die sowohl an einer Abhängigkeits- als auch an einer psychiatrischen Erkrankung leiden.

Das Team der Maximilianshöhe erläuterte dem Oberbürgermeister bei seinem Besuch eingehend die Ziele der dort umgesetzten  Behandlungskonzepte, nämlich die Schaffung längerer Abstinenzphasen, um das Überleben zu sichern, die Verhinderung weiterer Folgeschäden, die Stabilisierung der physischen und psychischen Ausdauer und die psychosoziale Integration durch verbesserte Lebensqualität. Durch die Förderung sozialer Kompetenzen wird die Aufnahme in weniger betreuungsintensive Wohnformen angestrebt. Ein Prozess, an dessen Ende letztlich auch die Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses stehen kann.

Wie dem Oberbürgermeister versichert wurde, ist die Maximilianshöhe ein offenes Haus, das vielfältige Initiativen zur Integration der Einrichtung und ihrer Bewohner in das regionale Umfeld betreibt. Hierzu gehören Maßnahmen zur Suchtprävention an Schulen ebenso wie die intensive Begegnung von Schülern mit Bewohner des Therapiezentrums oder Nachbarschaftstreffen.

Dr. Hohl zeigte sich beeindruckt von der Qualität und der Bandbreite der Dienstleistungen im Therapiezentrum Maximilianshöhe, das zu den größten Einrichtungen dieser Art im Freistaat Bayern gehört. “Für das Gesundheitszentrum Bayreuth aber auch die soziale Infrastruktur unserer Stadt ist die Maximilianshöhe ein unverzichtbarer Bestandteil und eine echte Bereicherung”, betonte das Stadtoberhaupt. Im Bereich der Präventionsarbeit des Stadtjugendamtes sowie weiterer Dienststellen des Sozialreferats sah Dr. Hohl eine ganze Reihe von Möglichkeiten für eine verstärkte Zusammenarbeit. Hieran gelte es zielgerichtet weiter zu arbeiten.