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08.10.2013

Wie kann das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund verbessert werden?

Stadt Bayreuth und Rotary Club Bayreuth loben einen Wettbewerb zum Thema Migration aus
Wie kann das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund vor Ort verbessert werden? Dieser Frage sollen Schülerinnen und Schüler, Kinder und Jugendliche bei einem Wettbewerb nachgehen, der vom Rotary Club Bayreuth und der Stadt Bayreuth ausgelobt wird. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe hat gemeinsam mit dem Präsidenten des Rotary Clubs Bayreuth, Dr. Ulrich Döpke, jetzt den Startschuss für den Wettbewerb gegeben.

Präsentierten den Wettbewerb MIKE (von links): Jörg Lichtenegger und Dr. Ulrich Döpke vom Rotary Club Bayreuth, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Integrationsbeauftragter Gerhard Eggert. Foto: Jessica Rohrbach, Bayreuther Sonntag.

“Sensibilisieren, aktivieren und realisieren” – das sind laut Dr. Döpke die Ziele dieses Wettbewerbs, der den griffigen Titel “MIKE” – die Abkürzung von Migration und Integration von Kindern und jungen Erwachsenen – trägt. Die Kinder und Jugendlichen sollen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie Integration funktionieren kann, und daraus eigene Ideen und Projekte entwickeln. Das kann zum Beispiel ein Theaterstück, ein gemaltes Bild oder auch ein selbst komponiertes Lied sein – der Kreativität sind bei diesem Wettbewerb keine Grenzen gesetzt. Die drei besten Projekte werden dann umgesetzt.

Bis Ende März können die Jugendlichen ihre Arbeiten, Konzepte oder Präsentationen einreichen, Anfang April tagt die Jury, die aus Vertretern der Stadt und des Rotary Clubs bestehen wird, und Ende Mai werden die besten Arbeiten öffentlich präsentiert. Zu gewinnen gibt es – neben der Realisierung der besten drei Projekte – selbstverständlich auch was: Die besten drei Konzepte aus den jeweiligen Altersgruppen 1. bis 4. Klasse, 5. bis 8. Klasse und 9. bis 12. Klasse erhalten 500, 200 bzw. 100 Euro für die Klassenkasse. Außerdem vergibt der Rotary Club drei Schulpreise ebenfalls in der Höhe 500, 200 und 100 Euro.

“Eine Integration gelingt nicht automatisch. Sie stellt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar, die gemeinsame Anstrengungen auf allen Ebenen erfordert. Nur gemeinsam kann es gelingen, die Fähigkeiten und Potentiale, die für unser Land wichtig sind, zu fördern. Deswegen bin ich dem Rotary Club Bayreuth dankbar für sein Bemühen und seine Unterstützung der städtischen Integrationsarbeit”, freut sich Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe über das Engagement des Rotary Clubs. Durch den Wettbewerb erhoffe sich die Stadt Bayreuth, weitere Impulse für die städtische Integrationsarbeit zu bekommen.