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Professor Dr. Klaus Töpfer

Prof. Dr. Klaus TöpferDer Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis 2012 wird an Klaus Töpfer verliehen. Seine Vita steht für die Verknüpfung von Umweltpolitik, Einsatz für Ressourcenschonung und Engagement für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt.

Professor Dr. Klaus Töpfer ist Exekutiv- und Gründungsdirektor des 2009 gegründeten Instituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit in Potsdam (Institute for Advanced Sustainability Studies), Senator der Helmholtz-Gemeinschaft, sowie ehemaliger Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) in Nairobi und Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen. Ferner ist er Vize-Präsident der Welthungerhilfe (WHH) und war Co-Vorsitzender der 2011 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Ethikkommission für eine sichere Energieversorgung.

Er absolvierte ein Studium der Volkswirtschaftslehre in Mainz, Frankfurt am Main und Münster, das er 1964 als Diplom-Volkswirt abschloss. Von 1965 bis 1971 war er als wissenschaftlicher Assistent am Zentralinstitut für Raumforschung und Landesplanung an der Universität Münster tätig, wo er 1968 mit der Arbeit „Regionalpolitik und Standortentscheidung“ promovierte. Von 1978 bis 1979 war er ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Raumforschung und Landesplanung an der Universität Hannover sowie Mitglied im Rat der Sachverständigen für Umweltfragen und Mitglied im Verwaltungsrat der Kreditanstalt für Wiederaufbau. 1985 wurde er von der Universität Mainz und 2005 von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen zum Honorarprofessor ernannt. Seit 2007 ist er auch Professor für Umwelt und nachhaltige Entwicklung an der Universität in Shanghai.

Seit 1972 ist er Mitglied der CDU, von 1987 bis 1994 war er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, von 1994 bis 1998 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau sowie von 1990 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, wie beispielsweise 1990 das große Bundesverdienstkreuz, 2002 Deutscher Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und 2008 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für sein Lebenswerk. 2012 wurde er in die Earth Hall of Fame von Kyoto aufgenommen.

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