Stadt Bayreuth

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29.05.2015

Willkommen im „neuen“ Iwalewahaus!

Neue Ausstellung mit sechs bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus Afrika
Am 30. Mai ist es soweit: Das „neue“ Iwalewahaus in der Bayreuther Innenstadt feiert seine offizielle Eröffnung. Unter dem Titel „Mashup“ wird in den kommenden vier Monaten eine von Sam Hopkins kuratierte Ausstellung zu sehen sein, an der sechs Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen afrikanischen Ländern mitgewirkt haben. Außerdem gibt es neben der Ausstellungseröffnung am Samstag, 30. Mai, ab 19 Uhr, die große Eröffnungsparty.

Das Iwalewahaus an seinem neuen Standort Ecke Wölfelstraße/Münzgasse wird für die Öffentlichkeit künftig täglich von Dienstag bis Sonntag, jeweils 13 bis 17 Uhr, geöffnet sein. Der Ausstellungsbereich im neuen Domizil umfasst jetzt insgesamt rund 900 Quadratmeter. „Wir freuen uns sehr über diese großen Flächen, die uns ganz neue Möglichkeiten für einen kreativen Umgang mit Kunstwerken, Sammlungen und Archiven bieten“, erklärt Dr. Ulf Vierke, der Leiter des Iwalewahauses. „Im neuen Gebäude wird sich unser Forum für afrikanische Gegenwartskunst mehr denn je als ein offenes Laboratorium darstellen, das Brücken schlägt zwischen künstlerischem Schaffen und der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Kunst.“

Die Ausstellung  „Mashup“ ist bereits ein Ausdruck dieser Konzeption. Sie ist aus einem das Ausstellungs- und Forschungsprojekt am Archiv und an der Sammlung des Iwalewahauses hervorgegangen. Die sechs bildenden Künstlerinnen und Künstler – die bereits in den Jahren 2013 und 2014 am Iwalewahaus zu Gast waren – wurden eingeladen, das Archiv und die Kunstsammlung des Iwalewahauses zu erkunden und als Antwort darauf neue Kunstwerke zu entwickeln. Die so entstandenen Werke bieten in ihrer Individualität sehr verschiedene Ansätze, sich dem Inhalt des Archivs künstlerisch zu nähern. Über die Kunstwerke hinaus wird im Rahmen von „Mashup“ außerdem das Künstlerbuch „An archaeology of Loss“ von Sam Hopkins und Simon Rittmeier präsentiert. Das Buch ist eine fiktionale Auseinandersetzung mit der Idee eines leeren oder auch verschollenen Archivs.

Im  Archiv des Iwalewahauses haben in den letzten Monaten auch zwei Musiker engagiert mitgearbeitet. Der Kenianer DJ Raph und der in Angola geborene Batida überarbeiteten die traditionelle Tanzmusik des Musikarchivs und entwickelten neue Remixe. Bei der Eröffnungsparty werden diese Neuproduktionen erklingen.

www.iwalewa.uni-bayreuth.de

(Quelle: Universität Bayreuth)