Stadt Bayreuth
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SCHULEN IN BAYREUTH

BILDUNG AUF HÖCHSTEM NIVEAU

 

In Deutschland besteht für Kinder, die bis zum 30. September sechs Jahre alt werden, Schulpflicht für mindestens neun Jahre. Die Anmeldung findet meist im März / April jeden Jahres statt und wird in der Regel im Amtsblatt Ihrer Kommune und in der Tageszeitung bekannt gemacht.

Welche Schule Sie für Ihr Kind auch wählen: bayerische Bildungseinrichtungen genießen einen hervorragenden Ruf!

 

Schultypen

Das Schulsystem unterscheidet zwischen Grund- und Mittelschule, Realschule und Gymnasium sowie Förderschulen. Die überwiegende Mehrheit der Schulen sind öffentliche Schulen. Ihre Kinder können diese Schulen daher kostenlos besuchen. Daneben stehen Ihnen private und internationale Schulen offen. Für diese fallen Gebühren an.

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Die Grundschule umfasst die erste bis vierte Klasse. Hier werden Grundfertigkeiten im Lesen, Rechnen und Schreiben vermittelt sowie Werthaltungen, Lern- und Sozialkompetenzen vermittelt.
An vielen Grundschulen ist zudem ein Hort mit pädagogisch ausgebildetem Personal eingerichtet. Im Hort nehmen die Kinder an Freizeitaktivitäten teil und erledigen einen großen Teil ihrer schulischen Hausaufgaben. Dies ist insbesondere für berufstätige Eltern eine große Hilfe.

Je nachdem wie gut die Noten Ihrer Kinder in der Grundschule sind, können Sie anschließend in Absprache mit der Schule entscheiden, welchen Schultyp Ihr Kind ab der fünften Klasse besucht.

Die Hauptschule in Bayern wurde zur Mittelschule weiterentwickelt, die ein breites Bildungsangebot in den berufsorientierenden Zweigen Technik, Wirtschaft und Soziales aufweist und zum mittleren Schulabschluss führt. Sie baut auf der Grundschule auf und betreut die Schüler von der 5. bis zur 9. Jahrgangsstufe, in den
Mittlere-Reife-Klassen bis zur 10. Jahrgangsstufe.

Die Mittelschule vermittelt eine grundlegende Allgemeinbildung und ist stark praxisorientiert, um auf die Anforderungen des Berufes vorzubereiten. Sie eröffnet mit ihren Abschlüssen alle Möglichkeiten der Berufsausbildung oder weiterführende Bildungsgänge. An der Mittelschule können folgende Abschlüsse erreicht werden: der Hauptschulabschluss und der qualifizierende Hauptschulabschluss (Quali) in Jahrgangsstufe 9.

Die Realschule umfasst die Jahrgangsstufen 5 bis 10 und vermittelt eine fundierte Allgemeinbildung sowie Grundlagen für eine berufliche bzw. schulische Weiterbildung. Im Unterricht der Realschule werden gleichwertig theoretische und praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt. Die Realschule schafft die Voraussetzungen für weitere schulische Bildungswege bis zur Hochschulreife.

Das Gymnasium vermittelt Schülern von der fünften bis zur 12. Klasse eine vertiefte Allgemeinbildung und bereitet diese auf eine anspruchsvolle Berufsausbildung oder den Universitätsbesuch vor. Das Gymnasium bietet ein breites, für alle Ausbildungsrichtungen verbindliches Fächerprogramm, das gleichmäßige Anteile aus dem sprachlich-künstlerischen, dem mathematisch-naturwissenschaftlichen sowie dem gesellschaftswissenschaftlichen Fächerkanon und Sport enthält.

Jeder Schüler erlernt mindestens zwei Fremdsprachen. Die erste Pflichtfremdsprache setzt in der Jahrgangsstufe 5 ein, die zweite in der Jahrgangsstufe 6, und die dritte (nur am Sprachlichen Gymnasium) in der Jahrgangsstufe 8.

Mit den Abiturprüfungen erwerben die Schüler des Gymnasiums nach dem zwölften Schuljahr die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Mit diesem Abschluss haben die Schüler Zugang zu allen deutschen Hochschulen und Universitäten.

Förderschulen sind ein alternativer Lernort zur allgemeinen Schule. Sie unterrichten Kinder und Jugendliche, die der sonderpädagogischen Förderung bedürfen. Dies gilt zum einen für Schülerinnen und Schüler, die an einer allgemeinen oder beruflichen Schule nicht ausreichend gefördert und unterrichtet werden können und daher die Förderschule als Ort sonderpädagogischer Fachlichkeit besuchen. An den Förderzentren sind die Abschlüsse in der Regel gleichwertig mit denen an einer Mittelschule.

In Internationalen Schulen werden neben deutschen Schülern auch ausländische Schüler unterrichtet, die sich vorübergehend in Deutschland aufhalten.

Die Lehrerinnen und Lehrer an der privaten bilingualen Grundschule in Bayreuth arbeiten nach dem Vorbild Maria Montessoris in Verbindung mit dem bayerischen Lehrplan und einer bilingualen Unterrichtsgestaltung ab der Jahrgangsstufe 1. Es erfolgt ein schrittweiser Aufbau der Unterrichtssprache Englisch, um einen Übertritt in jede deutsch- oder englischsprachige Schulart nach der Jahrgangsstufe 4 vorzubereiten.

Muttersprachler kommunizieren mit den Schülern in der englischen Sprache während des gesamten Schulprogramms.

Beratung für Eltern und Schüler

Kinder und Jugendliche, die im Laufe ihrer Schulzeit nach Deutschland kommen, brauchen oftmals  besondere Unterstützung. Für sie gibt es Vorbereitungs-, Förder- oder auch Sprachlernklassen, in denen sie von spezifisch qualifizierten Lehrkräften begleitet werden, bevor sie in die regulären Schulklassen wechseln. Welche Angebote es für Ihr Kind gibt, erfahren Sie beim Jugendmigrationsdienst (JMD), der Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund im Alter von 12 bis 27 Jahren betreut.

In der Schule ist der erste Ansprechpartner für Eltern und Schüler in Fragen der Bildung ist der/die Klassenlehrer/in oder Schulleitung.

Darüber hinaus gibt es in Bayern die Schulberatung. Die Schulberatung hilft dem Schüler, seine Anlagen zu erkennen, seine Fähigkeiten zu nutzen und die vielfältigen Bildungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Sie vermittelt Hilfe bei Schulproblemen und unterstützt Eltern und Lehrer bei der Erziehungs- und Bildungsaufgabe. Die Schulberatung ist schulartunabhängig, neutral, vertraulich und für Ratsuchende freiwillig und kostenlos.