Stadt Bayreuth

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17.03.2006

Wohin mit dem Elektroschrott?

Elektro- und Elektronikgeräte erleichtern den Alltag und sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Doch ihre Lebensdauer ist begrenzt. Sobald sie nicht mehr zu gebrauchen sind, verwandeln sie sich in problenmatischen Elektroschrott. Der Gesetzgeber schreibt daher jetzt eine getrennte Sammlung von Altgeräten vor. Stichtag ist der 24. März. Die Stadt Bayreuth hat an ihrem Recyclinghof eine Abgabestelle eingerichtet. Dort können ausgemusterte Elektrogeräte montags bis freitags von 13 bis 17.30 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr kostenfrei abgegeben werden.

Alles hat ein Ende – auch die Lebensdauer von Elektrogeräten. Als Elektroschrott belasten sie dann aufgrund des hohen Anteils von Schadstoffen die Umwelt, obwohl sich aus Altgeäten wertvolle Rohstoffe wieder gewinnen lassen. Der Gesetzgeber hat daraus die Konsequenzen gezogen und neue Vorgaben durch das sogenannte Elektro- und Elektronikgerätegesetz erlassen: Ab 24. März sind die Hersteller von Elektrogeräten verpflichtet, Altgeräte zurückzunehmen und nach bestimmten ökologischen Standards zu entsorgen. Dabei stehen die Ziele der Wiederverwertung im Vordergrund. Um das zu erreichen, muss der Verbraucher jetzt Geräte, die er nicht mehr nutzen möchte, einer getrennten Sammlung zuführen.

Abgabestelle beim Recyclinghof

Die Stadt Bayreuth sammelt Elektrogeräte über eine eigene Abgabestelle am Recyclinghof und stellt diese anschließend einer im Auftrag der Hersteller tätigen Vertragsfirma zur Abholung bereit. Das gilt für alle Geräte, vom Kühlschrank oder Waschmaschine über Staubsauger, den PC, bis hin zum Fön oder dem „Gameboy“ – nicht zu vergessen das Handy. Elektro-Kleingeräte dürfen nicht mehr über die haushaltsübliche Restmülltonne entsorgt werden. Hinzu kommen noch alle Arten an Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen.

Große Elektrogeräte, die selber nicht transportiert werden können, also beispielsweise Kühlschränke oder Tiefkühltruhen, können nach vorheriger Terminabsprache über die Sperrgut-Abfuhr durch den Stadtbauhof abgeholt werden.

Im Recyclinghof werden folgende Gruppen von Elektro-Altgeräten getrennt erfasst: Haushaltsgroßgeräte (Waschmaschinen, Elektroherde, Trockner oder Geschirrspüler), Kühlgeräte, Telekommunikationsgeräte und Unterhaltungselektronik (Stereoanlagen, Fernseher, PCs, Drucker oder Faxgeräte), Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen, Haushaltskleingeräte (Bügeleisen, Toaster, Bohrmaschinen oder Rasenmäher).

Das Elektro- und Elektronikgerätegesetz legt dem Einzelhandel keine Verpflichtung zur Rücknahme auf. Die Händler können ausgediente Geräte freiwillig zurücknehmen, was dann aber kostenlos erfolgen muss. Von den Herstellern neu auf den Markt gebrachte Elektro- und Elektronikgeräte sind mit einem Symbol – einer durchgestrichenen Abfalltonne auf Rädern – gekennzeichnet. Es bedeutet, dass unbrauchbare Geräte nicht über den Hausmüll oder die Biotonne entsorgt werden dürfen. Vielmehr ist der Verbraucher verpflichtet, diese bei der Stadt in die getrennte Erfassung zu geben.

Der Stadtbauhof empfiehlt, noch funktionstüchtige Geräte, die man nicht mehr haben möchte, zunächst im Freundes- oder Bekanntenkreis anzubieten. Verschenken ist allemal sinnvoller als wegwerfen. Ebenso sind Grauchtwarenhändler und -märkte oder wohltätige Einrichtungen an guten Geräten interessiert.

Für weitere Auskünfte stehen die Mitarbeiter der städtischen Abfallwirtschaft, Telefon 09 21/25 18 44 oder 25 18 45, gerne zur Verfügung.