Stadt Bayreuth

15.11.2012

Zeil: ,,Vordenker für die digitale Gesundheitswirtschaft”

Prof. Oberender zum Beauftragten für die bayerische Gesundheitswirtschaft ernannt

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil hat Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Oberender zum Beauftragten für die bayerische Gesundheitswirtschaft ernannt.

Der Minister betont damit den Vernetzungsgedanken in den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie, pharmazeutischer Industrie, Gesundheitstourismus, Heilbäder und Kurorte sowie Forschung und Entwicklung. „Der Beauftragte übernimmt eine wichtige Makler- und Koordinierungsfunktion und fördert den notwendigen branchenübergreifenden  Austausch zwischen den Beteiligten. Es ist mir eine große Freude, dass ich Professor Oberender für diese Aufgabe gewinnen konnte. Er ist in Wirtschaft und Wissenschaft hoch geschätzt“, erklärt Zeil.

Besonders die Digitalisierung bietet vielfältige Chancen für die Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen in der Gesundheitswirtschaft. „Neben dem Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette spielen zukunftsfähige Rahmenbedingungen eine entscheidende Rolle, damit volkswirtschaftlich sinnvolle Innovationen im Interesse der Bürger und der Unternehmen umgesetzt werden können. Ich habe Professor Oberender gebeten, zusammen mit den Akteuren dazu erste Ideen zu entwickeln“, erläutert der Minister.

Prof. Peter Oberender ist ein international renommierter Gesundheitsökonom und Gründer des ersten deutschen Universitätsstudienganges für Gesundheitsökonomie an der Universität Bayreuth. Neben seinen vielfältigen beruflichen Aktivitäten ist er unter anderem Mitglied der Bioethik-Kommission der Bayerischen Staatsregierung.

Die Gesundheitswirtschaft ist mit rund 800.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber im Freistaat und hat sich in der Krise als Treiber der weiß-blauen Wirtschaft erwiesen. Ihr Stellenwert wird in den kommenden Jahren weiter steigen: Die demografische Entwicklung, der medizinische Fortschritt und die zunehmende Bereitschaft der Bevölkerung, in ihre Gesundheit zu investieren, machen sie zu einem interessanten und krisenfesten Zukunftsmarkt.

(Quelle: Pressemeldung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie v. 14. November 2012)