Stadt Bayreuth

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17.07.2007

Zentrum der Ganztagsbeschulung eingeweiht

Einer der großen städtischen Investitionsschwerpunkte im Bereich der Bayreuther Schulen ist abgeschlossen. Für rund 1,5 Millionen Euro hat die Albert-Schweitzer-Schule in nur 15 Monaten Bauzeit einen Neubau für die Ganztagsbeschulung erhalten. Gemeinsam mit zahlreichen geladenen Gästen weihte Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl das neue Angebot jetzt offiziell ein.

Der Oberbürgermeister bezeichnete den zum Schuljahr 2005/2006 erfolgten Einstieg in die Ganztagsbeschulung an der Albert-Schweitzer-Schule als ein deutliches Plus für die Qualitäten des Bildungsstandortes Bayreuth und somit als ein echtes Zukunftsprojekt. Mit dem jetzt fertig gestellten Neubau kann die Ganztagsbeschulung zum Beginn des Schuljahres 2007/2008 weiter ausgebaut werden. Das überzeugende pädagogische Konzept der Schule und das Engagement der Stadt als Sachaufwandsträger, das eine attraktive, für die Schülerinen und Schüler egwinnbringende Gestaltung des Unterrichtstages gewährleiste, sei mit ausschlaggebend für die Förderzusage seitens des Freistaats für das Neubauprojekt gewesen. insgesamt haben die baulichen Voraussetzungen für eine Ganztagsbeschulung und Ganztagsbetreuung an der Albert-Schweitzer-Schule rund zwei Millionen Euro gekostet, die weitestegehend über staatliche Zuschüsse abgedeckt werden konnten.

Bereits im Herbst 2005 hatte die Schule für 550.000 Euro neue Räumlichkeiten für die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern mit Seminar-, Gruppen- und Essräumen sowie einer Küche und einem Schülercafé bekommen. Mit dem jetzt eingeweihten Neubau wird das Investitionspaket abgeschlossen. „Der Wandel der Familienstrukturen mit Berufstätigkeit beider Elternteile und notwendigen präventiven Maßnahmen für sozial gefährdete Kinder – aber auch die wachsenden Anforderungen an Bildung und Wissen erfordern dringend den Ausbau solcher ganztägiger Betreuungs- und Förderangebote. Die Albert-Schweitzer-Schule ist hierfür ein modellhaftes Zentrum in Bayreuth“; betonte der Oberbürgermeister.

Und noch ein Grund zur Freude: Die Baukosten für das fertiggestellte zweigeschossige Gebäude liegen mit 1,5 Millionen Euro deutlich unter dem ursprünglich kalkulierten Ansatz von knapp zwei Millionen Euro. Der Baukörper wurde mit einem Verbindungsgang an die bestehende Schule angekoppelt. Er hat ein Wärmedämmverbundsystem als energiesparende Außenschale und wurde in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet. Im Erdgeschoss ist jetzt Platz für mehrere fachspezifische Klassenräume, so für die hauswirtschaftliche, gewerbliche und technische Berufsvorbereitung, für einen Technikraum udn sanitäre Anlagen. m Obergeschoss sind fünf Normalklassen untergebracht. Alles in allem stehen der Schule jetzt über 600 Quadratmeter an neuer Nutzfläche zur Verfügung. Die Planung und Projektleitung lag in den Händen des städtischen Hochbauamtes.

Die Baustelle wurde vom Spatenstich bis zur Einweihung zügig und ohne Probleme oder Unfälle abgewickelt. OB Dr. Hohl dankte den beteiligten Firmen sowie der Schulleitung für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.