Stadt Bayreuth

28.04.2016

Zukunftstag bot Jugendlichen Gelegenheit in Berufe zu schnuppern

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe und Landrat Hermann Hübner besuchen teilnehmende Einrichtungen

Bei der Berufswahl kommt es immer noch vor, dass sich Jugendliche häufig an vermeintlich typischen Frauen- oder Männerberufen orientieren. Und auch das Klischee, dass Mädchen sprachbegabter seien und Jungen gut in Naturwissenschaften, hält sich bis heute. Nach wie vor entscheiden sich Mädchen seltener für technische oder naturwissenschaftliche Berufe als Jungen. Diese ergreifen dafür weniger einen sozialen Beruf. Viel wichtiger ist es aber, sich von den eigenen Interessen und Fähigkeiten leiten zu lassen. Hierzu bot am Donnerstag (28. April) der diesjährige Girls´Day und Boys´Day für über 1.000 Jungen und Mädchen die Gelegenheit über den Tellerrand zu blicken. Jugendliche konnten in Bereiche hineinschnuppern, die bislang noch nicht ganz oben auf ihrer Liste stehen.

271 Zukunftstag für Jugendliche (1).klein
271 Zukunftstag für Jugendliche (2).klein

Über 1.000 Jugendliche aus Stadt und Landkreis Bayreuth nutzen den Girls‘ Day und Boy’s Day 2016, um in verschiedene Berufsbilder hineinzuschnuppern.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe war bei Ihren Besuchen bei der Bundespolizei und der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege erfreut über das große Interesse der Jugendlichen. Bei der Bundespolizei bekamen 42 Mädchen einen Einblick in die Arbeit der Polizei. Sie reicht von der Informationstechnik bis hin zu Beweis- und Dokumentationseinheiten. Auch das Berufsbild der Mechatronikerin oder der Elektromechanikerin waren bei der Polizei gut nachgefragt. Im Klinikum und an der Berufsfachschule für Kinderkrankenpflege wiederum erlebten 15 Jungs den Krankenhausalltag und die Aufgaben eines Kinderkrankenpflegers hautnah mit.

Im Süden des Landkreises schaute Landrat Hermann Hübner bei seinem Besuch beim Evangelisch Lutherischen Kindergarten Buchau interessiert zu, wie fünf junge männliche Nachwuchs-Erzieher den Alltag im Kindergarten meisterten, ehe er bei der KSB in Pegnitz zwölf Mädchen bei ihrer praktischen Arbeit in der Ausbildungswerkstatt begleiten durfte.

Matthias Mörk, Fachkräftemanager der Stadt Bayreuth, der den Aktionstag in Stadt und Landkreis mit der Arbeitsagentur und dem Staatlichen Schulamt gemeinsam organisierte, war denn auch sehr zufrieden: „Beide Aktionstage haben sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. Rund 230 Einrichtungen haben heuer wieder knapp 1.200 Plätze bereitgestellt. Damit ist Bayreuth-Kulmbach einmal mehr eine der aktivsten Regionen bundesweit.“