Stadt Bayreuth

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30.07.2008

Zuwachs für FOS und BOS

Stadt realisiert für 1,6 Millionen Euro einen Neubau, der Platz für acht Klassen schafft

Beim Spatenstich (von links): Michael Schmidt von der Schülermitverwaltung, Schulleiter Klaus Vietze, OB Dr. Michael Hohl, Baureferent Friedrich Taubmann und MdL/Stadtrat Dr. Christoph RabensteinDie Staatliche Fach- (FOS) und Berufsoberschule (BOS) an der Körnerstraße bekommt Zuwachs: Mit einem Neubau, der Platz für acht Klassen schafft, werden die bisherigen Raumnöte der Schule schon bald der Vergangenheit angehören. Beim offiziellen Spatenstich hat Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl jetzt gemeinsam mit Schulleiter Klaus Vietze den Startschuss für die Bauarbeiten gegeben. Rund 1,6 Millionen Euro werden in den kommenden Monaten in das Projekt investiert. Läuft alles nach Plan, so steht der Neubau der Schule ab Sommer 2009 zur Verfügung.

Die Staatliche Fach- und Berufsoberschule hat nun schon seit mehreren Jahren mit gravierenden Raumproblemen zu kämpfen. Im Juni dieses Jahres schließlich hat der Bauausschuss des Stadtrats grünes Licht für den Bau eines neuen Klassentraktes gegeben. Er schafft Platz für acht Klassen, sieben davon werden mit Hilfe staatlicher Fördermittel realisiert. Alles in allem haben die Experten des städtischen Hochbauamtes Kosten von 1,61 Millionen Euro für das Bauvorhaben kalkuliert. Hiervon können 380.000 Euro über staatliche Fördermittel abgedeckt werden, den Rest – immerhin 1,03 Millionen Euro – muss die Stadt selber finanzieren.

“Geld, das gut angelegt ist, denn Investitionen in die Qualität unserer Bildungseinrichtungen sind Zukunftsinvestitionen”, betonte OB Dr. Hohl beim Spatenstich. Als ausgewiesene Stadt der Bildung komme der Infrastruktur der schulischen Einrichtungen in Bayreuth auch in Zukunft besonderes Augenmerk zu – für den Nachwuchs in Bayreuth selber wie auch im Umland. Die Stadt lasse sich diesen Bildungsauftrag Jahr für Jahr einiges kosten – “und das ist auch gut so”, betonte der Oberbürgermeister.

Der jetzt in Angriff zu nehmende Neubau ist nahezu quadratisch, hat zwei Vollgeschosse mit je vier Klassenzimmern und bekommt eine Teilunterkellerung. Der Baukörper wird als Niedrig-Energie-Haus realisiert – das bedeutet, dass ein Wärmeverbundsystem mit einer etwa 18 Zentimeter starken Dämmung und eine Dreifach-Verglasung zum Einsatz kommt. In Verbindung mit den Dämmmaßnahmen bekom-men die Klassenzimmer eine Luftheizung mit Wärmerückgewinnung. Die Technik hierfür wird im gedämmten Dachraum installiert.

Der Neubau wird mit einem Verbindungsgang an den Mittelbau der Schule angeschlossen, wobei beide Geschosse ebenengleich angebunden werden. Der Zwischenbau wird als reine Stahlkonstruktion ausgeführt.

Zusätzlich zu den jetzt beginnenden Bauarbeiten am Neubau des Klassentraktes beschäftigt auch der Altbau der Schule das Hochbauamt der Stadt. Heuer wird die Sanierung der Fassade des Altbaus fortgesetzt und im kommenden Jahr dann abgeschlossen. Bis 2010 werden rund 430.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen in das Gebäude geflossen sein.