Stadt Bayreuth

08.10.2019

Netzwerkprojekt „care4future – Schülerinnen und Schüler für die Pflege begeistern“ startet in Bayreuth

Mit der Auftaktveranstaltung im Neuen Rathaus der Stadt Bayreuth und der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung wurde es offiziell: Auf Initiative der Wirtschaftsförderung der Stadt Bayreuth haben sich insgesamt sieben Unternehmen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, zwei Pflegeschulen und drei allgemeinbildende Schulen zusammengeschlossen, um zukünftig das Projekt „care4future – Schülerinnen und Schüler für die Pflege begeistern“ in Bayreuth umzusetzen.

„care4future“ ist ein von der contec GmbH aus Bochum entwickeltes Konzept, um Schülerinnen und Schülern durch praxisorientierte Schulprojektkurse gezielt für Pflegeberufe zu sensibilisieren und dabei gleichzeitig das Image der Pflege zu verbessern. Bereits in 60 Netzwerken deutschlandweit wurden hierzu auf regionaler Ebene allgemeinbildende Schulen mit Pflegeschulen und Unternehmen der Pflegebranche vernetzt. In Bayreuth haben sich die Mittelschule St. Georgen, das Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Bayreuth, die Johannes-Kepler-Realschule, die Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe Bayreuth der bfz gGmbH, die Berufsfachschule für Krankenpflege am Bezirkskrankenhaus Bayreuth, das Bezirkskrankenhaus Bayreuth, die AWO Hausgemeinschaft für Menschen mit Demenz, das Alten- und Pflegeheim Mühlhofer Stift, die Caritas Sozialstation, das Caritas Alten- und Pflegeheim St. Martin, das Seniorenstift Am Glasenweiher, der BRK-Ruhesitz Bayreuth und die Wirtschaftsförderung der Stadt Bayreuth entschlossen, künftig zusammenzuarbeiten und das „care4future“-Konzept umzusetzen.

Ziel der Netzwerkpartnerinnen und -partner ist es, den Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer ganzheitlichen Berufsorientierung einen authentischen und individuellen Einblick in pflegerische Berufe zu ermöglichen und dabei theoretische sowie praktische Inhalte zu kombinieren. Um das gewährleisten zu können, übernehmen zum einen Auszubildende aus der Kranken- und Altenpflege die Gestaltung von Unterrichtseinheiten, was ein Lernen auf Augenhöhe ermöglicht. Zum anderen finden die Einheiten hauptsächlich in den Kranken- und Pflegeeinrichtungen selbst statt, wodurch die Schülerinnen und Schüler in unmittelbaren Kontakt mit dem pflegerischen Alltag treten.

Neben der Etablierung von regelmäßigen Lerneinheiten zum Thema Pflege innerhalb eines Unterrichtsfachs, soll das Projekt beispielsweise auch in Form von Projekttagen oder Workshops umgesetzt werden, damit es jeder Schule ermöglicht wird, sich zu beteiligen. Ergänzt werden die Angebote um freiwillige Praktika und der Teilnahme an Erste-Hilfe-Kursen. Nach erfolgreicher Teilnahme an den Lerneinheiten des „care4future“-Projekts erhalten die Schülerinnen und Schüler ein Zertifikat für ihre Bewerbungsunterlagen.

Die Befürwortung der Projektumsetzung sowohl von Seiten des Landkreises Bayreuth als auch der Stadt Bayreuth unterstreichen die hohe gesellschaftspolitische Relevanz des Themas. Matthias Mörk, Fachkräftemanager in der Wirtschaftsförderung der Stadt Bayreuth betont: „Pflege ist nicht nur wichtig, um Menschen ein Altern in Würde zu ermöglichen. Gute Pflege sichert auch den sozialen Zusammenhalt und ist ein Wirtschaftsfaktor. Mit care4future sichern wir am Standort Bayreuth unseren Nachwuchs auf Fachkräfteebene und fördern die gute Pflege in der Region.“

Gemeinsam für die Pflege im Rahmen des Projekts Care4future

Gemeinsam für mehr Nachwuchs in der Pflege (Bild: Stadt Bayreuth)

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