Stadt Bayreuth

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03.04.2017

Drei junge Afghanen stellen im Kunstmuseum aus

5. April bis 28. Mai: Erste Ausstellung im Rahmen des Projektes “Bürger von hier, da und dort”

Das Kunstmuseum Bayreuth zeigt im Rahmen des mehrjährigen Projektes “Bürger von hier, da und dort” vom 5. April bis 28. Mai Arbeiten von drei jungen afghanischen Flüchtlingen.

Seit April 2016 kamen drei Flüchtlinge aus Afghanistan ins Kunstmuseum Bayreuth um Zeichnen und Malen zu lernen. Der erste war Alireza Moradi, etwas später kamen Rahmadin Emami und Atena Hasani dazu. Seitdem kommen sie jede Woche für zwei Stunden.

Ausstellungsbild Bürger von hier

Was sind das für Jugendliche?  Sie sind neugierig, wollen unsere Kultur kennen lernen, unsere Sitten und Gebräuche, unsere Sprache. Sie wollen Techniken erproben, sie haben probiert, studiert, gelernt. Das Material bekamen sie vom Kunstmuseum. Was dabei herauskam, zeigt die Ausstellung  im Museum vom 5. April bis 28. Mai.

Der „Kunstunterricht für Geflüchtete“ findet im Rahmen eines Projektes “Bürger von hier, da und dort” – mit Geflüchteten für Geflüchtete, Zugereiste und Einheimische – von 2016 bis 2019 im Kunstmuseum Bayreuth statt. Betreut wird es von Dr. Beatrice Trost, Hannelore Schwoerer-Buck und Ingrid Seidel.

Das Kunstmuseum Bayreuth kooperiert mit der Universität Bayreuth, den Kirchen und Religionsgemeinschaften und zahlreichen Institutionen und Personen, die sich in der Arbeit mit Geflüchteten engagieren. Das Projekt wird gefördert von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.