Stadt Bayreuth

20.12.2018

Erneuerung der Hochbrücke in Bayreuth

Die Hochbrücke am Kreisel Bayreuth-Nord soll voraussichtlich ab 2020 neu gebaut werden. Grund dafür sind u.a. Abplatzungen, Chloridbelastung durch Tausalz und Schäden am Fahrbahnübergang. Zudem weist die Hochbrücke Defizite in der Konstruktion auf. Eine Sanierung ist technisch und wirtschaftlich nicht mehr möglich. 92 Millionen Euro werden insgesamt in das Projekt investiert.

Blick auf die Hochbrücke
Blick auf die Hochbrücke, die ab 2020 erneuert werden soll

Da über die Brücke täglich rund 8.000 Fahrzeuge in beiden Richtungen unterwegs sind, ist geplant die Erneuerung in fünf Bauphasen zu unterteilen, wobei immer Spuren in beide Richtungen offen bleiben. So wird die notwendige Vollsperrung der Autobahnauffahrt Bayreuth-Nord von zwei Jahren auf drei Monate reduziert. Die Bauzeit soll kurz gehalten werden, um den Verkehrsfluss so wenig wie möglich zu beeinträchtigen und die Emissionsbelastungen gering zu halten. Die Straßenquerschnitte werden dann an heutige Standards angepasst.

Geplante Umleitungen

  • Der Verkehr, aus dem Fichtelgebirge kommend, soll über die B22 und den Bayreuther Süden umgeleitet werden.
  • Der Verkehr aus Fichtelberg läuft über Kemnath und Bayreuth-Süd.
  • Stadteinwärts wird der Verkehr im Voraus auf zwei Spuren aufgeteilt: eine Spur, um direkt ins Stadtzentrum zu gelangen sowie eine Spur, um über die Weiherstraße direkt ins Industriegebiet St. Georgen zu gelangen.
  • Zweimal muss die Autobahn A9 im Bauverlauf komplett gesperrt werden. Einmal nachts für 12 Stunden und einmal über ein Wochenende für 30 Stunden. Der Verkehr wird dann großräumig umgeleitet: Fahrer aus Richtung Vogtland werden über die A72 geleitet, Fahrer aus Richtung Bamberg über A73 und Fahrer aus München weichen ab der Anschlussstelle Holledau auf die A93 aus.

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