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09.11.2018

Friedrichs-Forum: So sieht die Baustelle derzeit aus

Es ist Bayreuths derzeit größtes Kultur- und Bauprojekt: Die Stadthalle, das künftige Friedrichs-Forum, wird voraussichtlich bis Anfang 2021 für rund 65 Millionen Euro saniert. Seit Mai 2017 haben die Handwerker in dem historischen Gebäude das Sagen. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Baureferentin Urte Kelm und Projektsteuerer Stefan Bergmann haben bei einem Baustellenrundgang über den aktuellen Stand des Projektes informiert.

Nach Abschluss der Spezialtiefbauarbeiten, die bis in den Oktober hinein die ganze Aufmerksamkeit der Baufachleute in Anspruch genommen haben, stehen derzeit die Rohbauarbeiten in allen Gebäudeteilen im Fokus der Verantwortlichen. Im Großen Haus ist bereits die Bodenplatte des Orchestergrabens sowie des Stuhllagers unter dem Parkett betoniert. Die Wände des Stuhllagers sowie die Tragkonstruktion des Zuhörer- bzw. Zuschauerrangs befinden sich ebenfalls in der Ausführung.

Auch die Baugrube für den Anbau am Bühnenturm wird aktuell ausgehoben. Die hierfür erforderliche Verschalung wird mit Hilfe eines Spezialbohrgerätes eingebracht. Der Anbau dient der späteren Optimierung der Anlieferung von Requisiten und Bühnentechnik. Zukünftig kann damit die Anlieferung oder der Abtransport von Materialien von den Witterungsverhältnissen unabhängig direkt von den Fahrzeugen ins Gebäude erfolgen. Aufgrund der Nähe zum Italienischen Bau des Neuen Schlosses handelt es sich hierbei um eine bautechnisch sehr sensible Maßnahme, die entsprechende Vorkehrungen erfordert.

„Wir werden die Bauarbeiten am Friedrichs-Forum nach heutigen Erkenntnissen wohl Anfang 2021 abschließen können. Dann aber steht der Kulturstadt Bayreuth ein leistungsfähiges Veranstaltungszentrum zur Verfügung, das Veranstaltern ebenso wie Konzertbesuchern völlig neue Möglichkeiten eröffnet“, so die Oberbürgermeisterin abschließend. Der ambitionierte Termin einer Fertigstellung des Friedrichs-Forums Ende 2019 sei nicht zu halten. „Der deutliche höhere Zeitbedarf, der mit der Ertüchtigung der Fundamente gegenüber der ursprünglichen Planung verbunden war, fordert seinen Tribut.“ 

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