Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG


26.04.2018

Hunde in städtischen Grünanlagen an der Leine führen

Stadt weist auf die Vorgaben der neu gefassten Grünanlagensatzung hin

Mit Beginn des Frühjahres nehmen beim Ordnungsamt der Stadt Bayreuth Beschwerden über nicht angeleinte Hunde auf Wiesen, Parkanlagen und Kinderspielplätzen, sowie über frei laufende Hunde, die Wildtiere verfolgen und Hunderaufereien zu. Die Stadtverwaltung macht vor diesem Hintergrund die Regelungen der neu gefassten Grünanlagensatzung der Stadt Bayreuth aufmerksam.

OB Merk-Erbe weiht Hundewiese ein

Hier gilt die Leinenpflicht für städtische Grünanlagen nicht: Bayreuths erste offizielle Hundewiese in der Wilhelminenaue.

In Grün- und Spielanlagen müssen Hunde so geführt werden, dass insbesondere Kinder, Jogger, Radfahrer und andere Hundehalter nicht gefährdet oder belästigt und die Grünanlagen nicht verunreinigt werden. Hunde dürfen in den Grünanlagen der Stadt nur an einer höchstens 1,50 Meter langen reißfesten Leine geführt werden. Leinenpflicht gilt übrigens auch in den Parks der Bayerischen Schlösserverwaltung wie Hofgarten und Eremitage. Die Person, die einen Hund führt, muss jederzeit in der Lage sein, das Tier unter Kontrolle zu halten.

Die neue Grünanlagensatzung der Stadt steht auf der städtischen Homepage zum Download zur Verfügung.

Allgemeine Pflichten für Hundehalten

In diesem Zusammenhang weist die Stadt auf folgende allgemeine Pflichten für Hundehalter hin: Wer seinen Hund frei laufen lässt, muss jederzeit in der Lage sein, durch Befehle oder Zeichen auf seinen Hund ausreichend einzuwirken. Es ist die Pflicht eines jeden Hundeführers, seinen Vierbeiner so zu halten, dass dieser keine Angriffe auf andere Tiere oder gar Menschen ausführen kann oder in sonstiger Weise zur Gefahr wird. Das Rathaus appelliert an Bayreuths Hundehalter, ihre Tiere speziell im Bereich von Schulen und Kindergärten an der Leine zu führen und hier besonders aufmerksam zu sein. Hundebesitzer haften stets für das Fehlverhalten ihres Hundes, selbst wenn sie kein Verschulden trifft. Hierbei ist es unerheblich, wer den Hund ausführt.

Verunreinigungen durch Hundekot

Bei der Stadt gehen auch immer wieder Beschwerden über Verunreinigungen durch Hundekot ein. Die kostenlos zur Verfügung gestellten Hundekotbeutel landen leider oftmals mit oder ohne Inhalt auf Gehsteigen und Wegerändern, in Sträuchern und Hecken oder auf Wiesen und landwirtschaftlichen Flächen. Dabei sollte es selbstverständlich sein, dass Hundebesitzer überall im Freien die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner unverzüglich beseitigen und in öffentlichen Abfalleimern oder über den eigenen Hausmüll entsorgen. Hundehalter und Hundeführer sind hierzu verpflichtet und müssen deshalb eine ausreichende Anzahl geeigneter Tüten mit sich führen, wenn sie mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen.

Hundekot einfach liegen zu lassen, ist grundsätzlich verboten. Dies gilt für Grünanlagen, Kinderspielplätze, für öffentlich gewidmete Straßen, Wege und Plätze sowie für die Verunreinigung von Privatflächen. Zum Schutz der Kinder ist es darüber hinaus verboten, Tiere jeglicher Art auf öffentlichen Spielanlagen auch nur mitzuführen. Zur Anzeige gebrachte Fälle werden von der Stadt konsequent verfolgt. Auch landwirtschaftlich genutzte Flächen dürfen in der Zeit zwischen Saat und Ernte außerhalb vorhandener Wege nicht durch Hundekot verunreinigt werden.

Die Stadtverwaltung appelliert daher an alle Tierfreunde, sich ausreichend mit Entsorgungsbeuteln zu versorgen, die kostenlos bei den Bürgerdiensten im Neuen Rathaus, Luitpoldplatz 13, und im Rathaus II, Dr.-Franz-Straße, ausliegen. Sie sind zusätzlich auch beim Stadtbauhof zu haben. Die Stadt hat zudem an den Eingängen zu den Parkanlagen Röhrensee und Wilhelminenaue, vor allem aber an zum Ausführen der Tiere besonders geeigneten und beliebten Straßen und Wegen am Stadtrand Hundetoiletten aufgestellt. Hier können Hundekotbeutel entnommen und nach Gebrauch auch gleich wieder entsorgt werden.