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23.12.2020

Mobile Impfteams vorgestellt

Am 27. Dezember nehmen die Teams ihre Arbeit auf – Das Wichtigste im Überblick

Landrat Florian Wiedemann und Oberbürgermeister Thomas Ebersberger haben am Mittwoch, 23. Dezember, bei einem Medientermin an der Turnhalle der Johannes-Kepler-Realschule die mobilen Impfteams für Stadt und Landkreis Bayreuth vorgestellt. Bereits am 27. Dezember nehmen diese Teams ihren Dienst auf – das Wichtigste hierzu im Überblick:

Startklar: Die Malteser, unter anderem vertreten durch Christian Meyer (Dritter von links), und das BRK, vertreten durch Markus Ruckdeschel (Fünfter von links).
Startklar: Die Malteser, unter anderem vertreten durch Christian Meyer (Dritter von links), und das BRK, vertreten durch Markus Ruckdeschel (Fünfter von links). | Foto: Landratsamt Bayreuth

Aufgabe der mobilen Impfteams ist die Impfung von Personengruppen, die keinen Termin in den Impfzentren wahrnehmen können. Hierzu gehören vor allem Bewohner/innen vollstationärer Einrichtungen für Pflege und für Menschen mit Behinderung. Auch immobile Personen können den mobilen Dienst in Anspruch nehmen.

Für Stadt und Landkreis Bayreuth stehen drei mobile Impfteams zur Verfügung, wobei der Kreisverband Bayreuth des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) zwei Teams stellt und der Malteser Hilfsdienst das dritte Team betreut. Stadt und Landkreis pflegen seit vielen Jahrzehnten eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den genannten Hilfsorganisationen pflegen.

Jedes dieser Impfteams ist mindestens und je nach Voraussetzung des zu impfenden Personenkreises mit einem Arzt, einer medizinischen Fachkraft (z. B. MFA, Rettungssanitäter, etc.) sowie einer Verwaltungskraft besetzt.

Die in den Impfzentren zu durchlaufenden Stationen Anmeldung, Aufklärung, Anamnese, Impfung, Beobachtung, Ausgang werden in abgewandelter Form auch durch die mobilen Impfteams durchgeführt. Hierzu führen die mobilen Impfteams das organisatorische, medizinische und technische Equipment jeweils mit, sodass eine vollumfängliche und dem Besuch in einem der Impfzentren gleichgestellte Behandlung stattfinden kann.

Auch für die mobilen Impfteams ist zuvor ein Termin zu vereinbaren. Mit den stationären Einrichtungen für Pflege und für Menschen mit Behinderung wurde bereits Kontakt aufgenommen. Für die zu Hause zu impfenden Personen, die aus gesundheitlichen Gründen den Weg ins Impfzentrum nicht wahrnehmen können, steht vorrangig die Online-Terminvergabe sowie in Einzelfällen die Hotline zur Terminvergabe zur Verfügung. Über den Zeitpunkt der Anmeldung für Impfungen wird gesondert informiert werden.

Die Impfungen der mobilen Impfteams richten sich ebenfalls nach den bundesweit vorgegebenen Prioritäten, sodass anfänglich nur mit festgelegten Personenkreisen Termine vereinbart werden können. Es wird daher darum gebeten, von darüber hinausgehenden Anfragen zur Terminvereinbarung abzusehen, sofern keine Zugehörigkeit zur höchsten Prioritätengruppe vorliegt.

Die Patienten sollten jedenfalls ihren Impfpass und einen Lichtbildausweis bei sich haben.

Quelle: Landratsamt Bayreuth