Stadt Bayreuth

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19.03.2019

Neue Hinweisschilder für Radler

Gemeinsame Aktion von Polizei, Verkehrswacht, Stadt und Universität

Die Unfallstatistik spricht eine klare Sprache: In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern im Stadtgebiet Bayreuth stetig gestiegen. Bei zwei Drittel der Unfälle ist der Radfahrer Verursacher des Unfalls.

Alexander Hertrampf, Radverkehrsbeauftragter der Stadt, Tanja Hacker, Andreas Schreyer und Wolfgang Moder von der Bayreuther Polizei und Heinz Pfister, Leiter des städtischen Straßenverkehrsamtes (von links). installierten die ersten neuen Hinweisschilder.
Alexander Hertrampf, Radverkehrsbeauftragter der Stadt, Tanja Hacker, Andreas Schreyer und Wolfgang Moder von der Bayreuther Polizei und Heinz Pfister, Leiter des städtischen Straßenverkehrsamtes (von links), installierten die ersten neuen Hinweisschilder.

Eine große Anzahl dieser Unfälle war darauf zurückzuführen, dass die Fahrbahn falsch benutzt wurde. Hierunter fällt das Fahren auf dem Gehweg, auf dem Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung oder entgegen der Einbahnstraße. Die Gründe hierfür sind vielfältig, sie können in mangelhafter Infrastruktur begründet sein, aber auch im Ziel des Radfahrers, möglichst schnell und ohne Umwege unterwegs zu sein.

Die Stadt Bayreuth hat in den vergangenen Jahren viel Geld in die Umsetzung des vom Stadtrat beschlossenen Radverkehrskonzeptes investiert, um das Radfahren in der Stadt sicherer und attraktiver zu machen. Beispielhaft zu nennen sind hier die Umgestaltung der Bahnhofstraße, die Verbesserung von Knotenpunkten und Einmündungen für Radfahrer (zum Beispiel Annecyplatz, Dammallee/Wittelsbacherring, Friedrichstraße/Wittelsbacherring), die Markierung von Schutzstreifen sowie zahlreiche Rotmarkierungen von Radwegen. Auch in den nächsten Jahren soll die Infrastruktur für Radfahrer und deren Führung im Stadtgebiet weiter kontinuierlich verbessert und optimiert werden. Im jüngst verabschiedeten städtischen Haushalt für das Jahr 2019 sind hierfür entsprechend finanzielle Mittel eingestellt.

Ideenwettbewerb

Die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt hat im Zuge ihrer Präventionsarbeit bereits vor längerem einen Ideenwettbewerb ins Leben gerufen, der die Gestaltung eines Hinweisplakats zum Ziel hat und der am letztjährigen Aktionstag „Uni goes Rad“ auf dem Universitätsgelände in Bayreuth gestartet wurde. Dieses Plakat sollte schon beim ersten Hinsehen deutlich auf ein Fehlverhalten hinweisen. Die Auswahl des Siegerentwurfs erfolgte einstimmig durch Vertreter der Stadt, der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt, der Verkehrswacht Bayreuth und der Universität Bayreuth.

Zum Auftakt der diesjährigen Fahrradsaison sollen nun die nach dem Entwurf des Siegerplakates gestalteten Hinweisschilder in enger Absprache zwischen der Polizei und der Stadt an neuralgischen Punkten angebracht werden. Begleitend wird die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt in der Woche vom 25. bis 30. März Kontrollen mit dem Schwerpunkt „Radverkehr“ durchführen.