Stadt Bayreuth

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Integration in Bayreuth

Gerade in Zeiten, in denen immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kommen, ist die Integration der dauerhaft in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Anstrengungen nicht nur auf staatlicher Seite, sondern auf sämtlichen gesellschaftlichen Ebenen erfordert. Jede Bürgerin und jeder Bürger steht mit in der Verantwortung dafür, wie wir in Bayreuth miteinander leben.

Bunte Handabdrücke auf einer Mauer

Es ist das Ziel der Stadt Bayreuth, allen Neubürgern eine gleichberechtigte Teilhabe am beruflichen, kulturellen, gesellschaftlichen und sozialen Leben zu garantieren und das friedliche Miteinander zu sichern. Den Bürgerinnen und Bürgern mit Migrationshintergrund stehen hierfür zahlreiche Angebote der Hilfestellung und der Beratung sowie integrationsfördernde Maßnahmen zur Verfügung.

Schwerpunkte der städtischen Integrationspolitik sind

  • die Steigerung der Integrationsbereitschaft
  • die Förderung der schnellen und erfolgreichen Integration
  • die Akzeptanzsteigerung bei der einheimischen Bevölkerung
  • die Mitwirkung möglichst vieler Bürger am Integrationsprozess

Die Stadt Bayreuth möchte, dass Migrantinnen und Migranten sich so schnell wie möglich in die Gesellschaft einleben und sich hier wohlfühlen! Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Welcome-Seite.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verweist auf die “Ankommen-App”.

Der Stadtrat von Bayreuth hat in seiner Sitzung am 11.05.2016 die Einrichtung eines Integrationsbeirates beschlossen und gleichzeitig eine Satzung verabschiedet, auf deren Basis seine künftige Arbeit organisiert wird. Das neue Gremium ist Sprachrohr aller Bayreuther mit ausländischen Wurzeln und vertritt die Interessen der Bayreuther Bevölkerung mit Migrationshintergrund gegenüber der Stadt, der Öffentlichkeit und soweit erforderlich auch überörtlich.

Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien werden ganz bewusst in die Veranstaltungspalette des Amtes für Kinder, Jugend, Familie und Integration – wie etwa die Ferienprogramme oder die Kinderspielstadt “Mini Bayreuth” – einbezogen. Über den Stadtjugendring und darin organisierte Verbände und Vereine wird in gesonderten Informationsveranstaltungen dieses breite Angebot vorgestellt.

Mehr Informationen hierzu finden Sie bei den Offenen Jugendeinrichtungen und dem Stadtjugendring.

Die Stadt Bayreuth unterstützt in Form von Zuschüssen seit Jahren gemeinwesenorientierte Integrationsprojekte, insbesondere durch das Bundesprogramm Demokratie leben. Der Aufbau und die Pflege kommunaler Netzwerke ist dabei für die Stadt oberstes Gebot.

Gute Sprachkenntnisse sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration, für schulischen Erfolg, die berufliche Qualifikation und die Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Und sie sind Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben.

In Zeiten der Globalisierung und angesichts des demografischen Wandels ist das Beherrschen mehrerer Sprachen und die interkulturelle Kompetenz heute wichtiger denn je. Deshalb gibt es auch in der Stadt Bayreuth Angebote der Mehrsprachigkeit, die weiter ausgebaut werden müssen.

Nähere Informationen:
Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration
Telefon 0921 251119, jugendamt@stadt.bayreuth.de

Logo bayerisches Familienministerium

Förderung der außerschulischen Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung (AH)

Die deutsche Sprache ist die wichtigste Grundlage, um sich sozial, gesellschaftlich und beruflich zu integrieren. Junge Menschen mit Migrationshintergrund an bayerischen Grund- und Mittelschulen, die die Voraussetzungen für den Besuch einer Deutschförderklasse oder Übergangsklasse erfüllen, können daher zusätzlich eine außerschulische Hausaufgabenhilfe mit Schwerpunkt Deutschförderung erhalten.

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration fördert mit AMS seit 01.08.2014 die sprachliche Integration von rechtmäßig und dauerhaft in Bayern lebenden schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Sie ergänzt die bereits bestehenden schulischen Sprachfördermaßnahmen, wenn ein weiterer Bedarf an Deutschförderung notwendig ist und von der Schule bestätigt wird.

Die Förderung erfolgt jeweils für ein Schuljahr; eine Verlängerung ist während der gesamten Grundschulzeit und einmalig bei Besuch der Mittelschule möglich.

Voraussetzung für eine Förderung:

  • rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt in Bayern
  • Besuch einer Deutschförderklasse oder Übergangsklasse an einer bayerischen Grund- oder Mittelschule (bzw. Erfüllung der Voraussetzungen zum Besuch einer Deutschförder- oder Übergangsklasse)
  • Bestehen eines über die schulische Förderung hinausgehenden Bedarfs an Deutschförderung  (Bestätigung durch die Schule erforderlich)
  • Zugehörigkeit zur Zielgruppe, d.h.
    – Deutsche/r mit mindestens einem nichtdeutschsprachigen Elternteil
    – Spätaussiedler/in bzw. dessen/deren Ehepartner/in oder Abkömmling
    – jüdische/r Emigrant/in bzw. Kontingentflüchtling oder dessen/deren Ehepartner/in oder Abkömmling
    – Unionsbürger/in (EU-Staatsangehörige)
    – Bürger/in eines Staates des Europäischen Wirtschaftsraumes
    – anerkannte/r Asylberechtigte/r
    – sonstige Ausländer/innen mit dauerhaftem Aufenthaltstitel

Förderhinweise, Antragsformulare und weitere Formulare

Nähere Informationen:
Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration
Telefon 0921 251119, jugendamt@stadt.bayreuth.de

“Beruflich Anerkannt?” Talentscouts für Flüchtlinge

Ein Projekt von MigraNet und AGABY e.V. (Arbeitsgemeinschaft der Ausländer, Migranten – und Integrationsbeiräte Bayerns)

Im März 2016 hat AGABY das Projekt „Beruflich anerkannt?!“ erweitert. Vier Talentscouts unterstützen Flüchtlinge, Migrantinnen und Migranten bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Die Talentscouts sind mobil, um Flüchtlinge auch in den Unterkünften informieren zu können. Die Büros sind an fünf Standorten in Bayern beim jeweiligen Integrationsbeirat angesiedelt. Ab 20. April 2016 auch hier in Bayreuth.

Sprechstunden von „Beruflich Anerkannt?!“ finden im Büro des Beratungs- und Servicepunkts Altstadt, Menzelplatz 8, 95447 Bayreuth, statt.

Beratung durch Souzan Nicholson, souzan.nicholson@agaby.de, Tel. 0173-720 2271. Termin nach telefonischer Absprache.

Das Hauptziel der Beratungen ist die qualifikationsadäquate Integration in den Arbeitsmarkt, auch wenn die benötigten Dokumente und Zeugnisse nicht mehr verfügbar sind. Nicholson wird im Hinblick der Anerkennung beraten bzw. Kontakt zu den Anerkennungsberatungsstellen herstellen. Bei fehlenden Unterlagen wird eine Laufbahnberatung durchgeführt. Die Ratsuchenden können in die relevanten MigraNet-Qualifizierungsmaßnahmen weitergeleitet werden.

MigraNet – das IQ Netzwerk Bayern ist Teil des bundesweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung“ (IQ) und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit finanziert.

Hierzu finden Sie hier die Pressemitteilung mit näheren Informationen.

Logo-Bundesbildungsministerium
Logo-Agentur fuer Arbeit
Logo-Bundesarbeitsministerium

Migrantinnen in Bayern – kompetent auf dem Arbeitsmarkt

Frauen mit Migrationshintergrund bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen ist das Ziel des neuen MigraNet-Projekts in Bayreuth. Mit dem Aufbau eines Migrantinnen-Netzwerks soll der Austausch gefördert und zugleich ein Unterstützer-Netzwerk aufgebaut werden, das den Start in den Beruf erleichtert.

Im Rahmen des MigraNet Projekts „Migrantinnen in Bayern – Kompetent auf dem Arbeitsmarkt“ werden Frauen mit Migrationshintergrund für den Arbeitsmarkt durch lokale und überregionale bedarfsorientierte Angebote zu Fach- und Arbeitsmarktthemen gestärkt.

Für die Beratung, Begleitung und Unterstützung steht die Koordinatorin Claudia Sánchez-Wolf, claudia-sanchez-wolf@migrantinnen-bayern.de,  0157 76312422, zur Verfügung.

Unterstützt wird das Migrantinnen-Netzwerk Bayern dabei vom Fachkräftemanager der Wirtschaftsförderung, der Stadtbibliothek und weiteren städtischen Ämtern.

Logo Europäischer Sozialfonds
Logo-Bundesbildungsministerium
Logo-Bundesarbeitsministerium
Logo EU
Logo-Agentur fuer Arbeit
Logo Zusammen. Zukunft. Gestalten.

Sport ist Gesundheitsförderung für Menschen mit Migrationshintergrund unterschiedlicher kultureller und ethnischer Herkunft. Im Sport, insbesondere im Vereinssport, steckt ein großes Integrationspotential. Er vermittelt Werte wie Teamgeist, Fairplay und gegenseitige Wertschätzung.

Der Einstieg in die sportliche Integration der Migranten wird in der Stadt Bayreuth u.a. durch das Sportförderprojekt “BIG” gefördert. Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.

Die Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg hat die 2. Auflage der Broschüre “Sport und Flüchtlinge” herausgebracht.

Die Stadt Bayreuth ist – wie das Regionalmanagement für Stadt und Landkreis, der Landkreis Bayreuth und weitere Kommunen der Region – der Allianz gegen Rechtsextremismus beigetreten und unterstützt deren Ziele:

  • den Widerstand gegen rechtsextremistische Aktivitäten zu stärken und möglichst viele Menschen bei aktuellen Anlässen zu mobilisieren;
  • eine offensive öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus zu fördern;
  • die Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu intensivieren;
  • den Austausch von Erfahrungen, Informationen und „best-practice“-Beispielen durch regelmäßige Tagungen und durch eine Website zu unterstützen;
  • regionale und überregionale Aktionen gegen Rechtsextremismus zu organisieren und zu koordinieren;
  • bisher noch nicht betroffene Städte und Gemeinden zu sensibilisieren und für eine Mitwirkung in der Allianz zu gewinnen.

Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Stadt Bayreuth hat sich 2011 erstmals an den bundesweit stattfindenden „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ beteiligt. Mit der interessanten Veranstaltungsreihe hat die Stadt vor Ort wichtige Zeichen für eine weltoffene und demokratische Gesellschaft gesetzt.

Gastroinitiative: „Kein Platz für Rassismus! Wir zeigen Zivilcourage“

Die Stadt Bayreuth will Bayreuther Gastronomen dafür gewinnen, keine Räume an rechtsextreme Gruppierungen zu vermieten.

Weitere Informationen:
Menschenrechte Nürnberg
Handlungsprogramm
Amt für Kinder, Jugend, Familie und Integration
Telefon 0921 251119, jugendamt@stadt.bayreuth.de

Aktiv gegen Vorurteile

Die “Allianz gegen Rechtsextremismus in der Metropolregion Nürnberg” als Fachinstitution beteiligt sich an dem Medienprojekt “Aktiv gegen Vorurteile”.

Details zum Projekt entnehmen Sie bitte dem Flyer oder der Website des Projekts:
http://www.aktiv-gegen-vorurteile.de/#startseite.

Wir möchten heute alle Mitglieder dazu einladen, sich an diesem lange geplanten Projekt zu beteiligen! Sie können das in unterschiedlicher Weise tun:

  1. Erstellung der Medienprodukte: Für Jugend- oder Schulgruppen Ihrer Organisation gibt es die Möglichkeit, unterstützt von den Medienpädagog*innen von JFF bzw. Parabol ein Medienprodukt zu erstellen. Die medienpädagogische Begleitung ist durch das Projekt finanziert! Sie müssten nur eine Gruppe für ca. 3 Tage/ein Wochenende und entsprechende Räumlichkeiten bei Ihnen vor Ort (zum Beispiel ein bis zwei Gruppenräume) finden – Fachleute kommen dann gerne zu Ihnen und erstellen mit Ihrer Jugend- oder Schülergruppe Videos oder Audioclips. Es besteht auch die Möglichkeit, die Clips in den Studioräumen des Medienzentrum München (www.medienzentrum-muc.de) oder des Medienzentrum Parabol (www.parabol.de), zu produzieren.
  2. Verbreitung der Medienprodukte: Für die anschließende Verbreitung der Videos und Audios suchen wir noch mediale Plattformen! Wir werden zwar versuchen, so viele Distributionskanäle wie nur möglich zu erschließen, aber durch Ihre Unterstützung können wir das noch wesentlich besser. Bitte teilen Sie uns mit, welche Organisation oder Person ihre Homepage oder ihren Facebook-Auftritt zur Verfügung stellt. Sie erhalten dann wöchentlich ein Medienprodukt so aufbereitet, dass Sie es ohne besonderen Aufwand in Ihren Medien platzieren können. Dankenswerter Weise hat Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, bereits zugesagt, dass wir seinen Facebook-Auftritt dafür nutzen können!
  3. Erstellung von pädagogischen Begleitmaterialien: Ein zusätzliches Produkt, das wir erstellen wollen sind unter Umständen pädagogische Begleitmaterialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit. Hier suchen wir noch nach Akteuren, die Interesse an der Mitarbeit haben.Bei all Ihren Rückmeldungen in Bezug auf Ihr Mitwirken wenden Sie sich bitte per Mail an Elke Michaelis (elke.michaelis@jff.de) vom Medienzentrum München (des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis).

“Bürger von hier, da und dort”

Im Rahmen des Projektes „Bürger von hier, da und dort“ fördert das Kunstmuseum Bayreuth künstlerische Begabungen in einem Kurs mit OStR. i.R. Hannelore Schwoerer-Buck. Diese geht einher mit Gesprächen über alle Belange des Lebens hier und in der alten Heimat. Den umfassenden Erfolg belegt diese Ausstellung.

Wegweiser “Herzlich Willkommen – Wegweiser für Asylsuchende”
Hier finden Sie den Wegweiser für Asylsuchende der Stadt Bayreuth.

Neues Internetportal des Goethe-Instituts: „Mein Weg nach Deutschland“
(Newsletter der Integrationsbeauftragten der Bayer. Staatsregierung 12/2017):

Mit dem Internetportal „Mein Weg nach Deutschland“, reagiert das Goethe-Institut auf den Bedarf nach Information über das Leben in Deutschland.

Das Projekt hat das Ziel, den Übergang zwischen vorintegrativen Sprachlern-, Informations- und Beratungsangeboten im Ausland und Angeboten zur sprachlichen Erstförderung sowie weiteren Integrationsmaßnahmen des Bundes in Deutschland zu optimieren. Das Internetportal möchte die im Rahmen der Vorintegration erworbenen Sprach- und Landeskundekenntnisse verbessern und festigen. Weiterhin erwirbt diese besondere Lernergruppe durch Nutzung der Angebote des Portals unterschiedliche, für das Leben in Deutschland nötige Kenntnisse wie z.B. den Umgang mit verschiedenen Medien oder Orientierungswissen für ihre erste Zeit in Deutschland. Siehe http://www.goethe.de/lrn/prj/wnd/deindex.htm Hinweise für Lehrkräfte/Berater: http://www.goethe.de/lrn/prj/wnd/pae/deindex.ht

Kostenloses Übungsangebot Deutsch des Goethe-Instituts

Das Goethe-Institut bietet ein kostenloses Übungsangebot für deutsche Sprachkenntnisse für den Beruf: „Deutsch am Arbeitsplatz“ unter www.goethe.de/daa an. Auch speziell für soziale Berufe: https://www.goethe.de/de/spr/ueb/daa/brf/dis.html.

Diese Übungen ersetzen keinen Sprachkurs, helfen aber, das erworbene Deutsch zu üben und zu festigen.

 

Online-Plattform zur Job-Suche(Newsletter der Integrationsbeauftragten der Bayer. Staatsregierung 12/2017):

Auf einer Online-Plattform finden Geflüchtete und potenzielle Arbeitgeber zusammen: Richtig ankommen in Deutschland – das funktioniert für viele Flüchtlinge nur mit einem Job. Auf der Internetplattform HIRE.social haben sie als Newcomer die Chance, eine Arbeit in der neuen Heimat zu finden. Dafür müssen sie ein digitales Profil ausfüllen: Gefragt sind persönliche Fähigkeiten, Ausbildung und Arbeitserfahrung. Per E-Mail gibt es dann passende Angebote. Wer als Arbeitgeber nach geeigneten Kandidaten für den eigenen Betrieb sucht, bekommt auf HIRE.social Nachwuchstalente vermittelt. Die Plattform der Social Entrepreneure bringt so Unternehmen und Geflüchtete zusammen, die sonst kaum die Möglichkeit hätten, aufeinanderzutreffen. Näheres unter https://www.hire.social/

 

Ab 13.12.2017:  Audio-Sprachdusche „Deutsch für Arabischsprechende“:

Diese können wir dank einer Crowdfunding Aktion kostenlos anbieten.
Das Besondere daran ist nicht nur, dass man mit der App überall – auch ohne Lehrer – Deutschkenntnisse erwerben oder auffrischen kann, sondern auch die Art wie das geschieht.
Es handelt sich nämlich um eine besondere Lernmethode, die Spaß macht und mit der man besonders leicht lernt. Daher nennen wir sie auch Sprachduschen.

Sie können es auch selbst mit unserer Probelektion „Arabisch für Deutsche“ oder anderen Sprachen ausprobieren. Einfach bei www.jicki.de einloggen oder die App runterladen.
Mit der kostenlosen Sprachdusche „Deutsch für Arabisch Sprechende“ lernt man ca. 1200 Begriffe für den täglichen Gebrauch.

Ca. 600.000 Flüchtlinge können davon profitieren und unser Wunsch ist es, dass diese bis Weihnachten davon erfahren. Daher unsere Bitte:

  • probieren Sie es selbst aus
  • sagen Sie es weiter
  • verteilen Sie den Deutschkurs

Einen zweisprachigen Flyer und die wichtigsten Informationen finden Sie im Anhang. Der Deutschkurs ist ab dem 13.12.2017 per App und auf der Jicki-Plattform kostenlos verfügbar:
Plattform
Android App
iOS App

Ab 2.11.2017: neues Internetportal „Migration und Gesundheit“ des Bundesministeriums für Gesundheit ist online (Newsletter der Integrationsbeauftragten 11.2017):

Es richtet sich an Migrantinnen und Migranten, aber auch an haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Zugewanderte nach ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen. Es hilft, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und beantwortet Fragen rund um die eigene Gesundheit und die Kindergesundheit.
Auf dem Portal werden erstmals gebündelt zahlreiche Informationsmaterialien zu den Schwerpunktthemen „Gesundheitswesen“, „Gesundheit und Vorsorge“, „Pflege“ sowie „Sucht und Drogen“ in mehreren Sprachfassungen zur Verfügung gestellt. https://www.migration-gesundheit.bund.de/de/startseite/:

 

Über “Demokratie leben!” wurden bereits zweimal Module für die Internetseite www.aufeintreffenmit.de finanziert. Diese Plattform ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ehrenamtskoordinatoren von Stadt und Landkreis Bayreuth, Bunt statt Braun u. a..

 

Bsp. für weitere Angebote/Seiten, die es schon als Informationsportal für neue Bürger/Flüchtlinge/Menschen mit Migrationshintergrund gibt, z. B.:
www.welcome.bayreuth.de der städt. Wirtschaftsförderung (Schulen, Kindergarten und andere Einrichtungen in Bayreuth werden vorgestellt)

 

www.stmas.bayern.de/wegweiser-integration/ Neues Infoportal seit Juni 2017 des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration als Unterstützungsmöglichkeit für Kommunen. Es wurde unter Beteiligung des Bayerischen Gemeindetags, des Bayerischen Landkreistags und des Bayerischen Städtetags – Bayreuth ist Mitglied –  erstellt und enthält praxisnahe Antworten auf zentrale wie Wohnen, Sicherheit, Arbeit, Schule und Kinderbetreuung. Das Infoportal wird regelmäßig aktualisiert und bietet einen Überblick über bestehende Angebote und Ansprechpartner, mit denen Integration vor Ort gemeinsam gestaltet werden kann.

 

www.ankommenapp.de diese Service- und Lern-App wurde gemeinsam vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, der Bundesagentur für Arbeit und des Goethe-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk entwickelt. Sie ist ein Wegbegleiter zur schnellen und umfassenden Orientierung während der ersten Wochen und auf die unmittelbaren Lebensbedürfnisse neu in Deutschland ankommender Menschen zugeschnitten. Ziel ist es, die wichtigsten Informationen zur raschen Integration der Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen: Hinweise zu Werten und Leben in Deutschland, Informationen zum Asylverfahren sowie Wege in Ausbildung und Arbeit. Zudem ist in die App ein kostenloser, multimedialer Sprachkurs integriert, der eine alltagsnahe Unterstützung für die ersten Schritte auf Deutsch bietet

 

https://www.regierung.oberfranken.bayern.de/buerger_und_staat/migranten/asylbewerber/index.php#links Informationsportal der Regierung von Oberfranken für Asylbewerber und Menschen mit Migrationshintergrund, z. B. zum Thema Schulen sowie zahlreichen Links zu speziellen Themen:

 

Bayernweite App für die Ehrenamtskarte:

Ab sofort ist für alle Inhaber und Inhaberinnen der Ehrenamtskarte eine App verfügbar, über die Vergünstigungen und Angebote sowie weitere Informationen schnell und einfach abrufbar sind. Die App kann auf Smartphones oder Tablets (Android- und iOS-Version) heruntergeladen werden und ist im Google Play Store bzw. Apple App Store kostenlos erhältlich.

 

Portal „Dazu gehören – Integration in Bayern“:

Das Portal „Dazu gehören – Integration in Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration liefert gebündelte Informationen für Zuwanderer, Einheimische und Ehrenamtliche. Die Plattform bietet einen leicht zugänglichen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote im Bereich der Integration. Hierzu zählen Sprachkurse ebenso wie Arbeit, Schule, Bildung, Wohnen und freiwilliges Engagement. Gleichzeitig werden grundlegende Informationen beispielsweise über das Zusammenleben in Bayern und die Notwendigkeit einer gelingenden Integration vermittelt. Außerdem ist das bayerische Portal ein zentraler Wegweiser mit vielen weiterführenden Links, vor allem auch zu regionalen Hilfs- und Unterstützungsangeboten. Das Online-Portal stellt die Informationen sowohl in der Sprache Deutsch zur Verfügung als auch in den Sprachen Englisch, Französisch, Farsi und Arabisch. https://www.in.bayern.de.

 

App “MeinVokabular” Vokabelheft 2.0

Der Vorteil der App “MeinVokabular” gegenüber einem Vokabelheft: Jedes Wort, dass neu angelegt wird, kann auch bebildert und vertont werden. Die App ist kostenlos in den Appstores erhältlich und kann dementsprechend gerne auch über das Handwerk und die Zielgruppe der Geflüchteten hinaus genutzt werden.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Ausbildungsprüfungen im Handwerk

Im Zuge der Flüchtlingskrise in den letzten Jahren bilden die Mitgliedsbetriebe der bayerischen Handwerkskammern immer mehr junge Menschen mit Fluchthintergrund aus. Erfahrungsgemäß haben diese Auszubildenden gerade mit schriftlichen Prüfungen gewisse Probleme. Damit aber auch sie die Ausbildung erfolgreich beenden können, hat die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern bereits die Initiative ergriffen.

In Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk an der Universität
zu Köln wurde der Leitfaden „sprachsensible Gestaltung von Prüfungsaufgaben“
http://www.fbh.uni-koeln.de/sites/default/files/Leitfaden_sprachsensiblePruefungen_0.pdf
entwickelt.

Die Aufgaben für Gesellen- und Abschlussprüfungen im Handwerk werden dezentral erstellt.
Daher hat die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern den (ehrenamtlichen)
Erstellern der Prüfungsaufgaben diesen Leitfaden an die Hand gegeben, und zusätzlich begleitende Workshops durchgeführt.

Auch wurde den Prüfungsausschüssen empfohlen, Wörterbücher während der Prüfung zuzulassen.
Das hilft insbesondere dann, wenn einzelne Begrifflichkeiten einer Klärung bedürfen.

Die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern will damit dazu beitragen, dass Sprachprüfungen sprachlich gut zu bewältigen sind, ohne dabei das fachliche Niveau abzusenken. Dies komme allen Auszubildenden zugute und trägt damit auch dazu bei, den Fachkräftebedarf zu sichern.

Siehe auch: Willkommen im Handwerk – Handwerkliche Vokabeln in den Sprachen Englisch, Französisch, Polnisch, Arabisch, Farsi unter http://www.ufhniedersachsen.de/aktuelles/downloads/.

 

“Menschen helfen” – Asylhelfer” – kleiner Asylhelferleitfaden -“

Ohne das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger könnte eine erfolgreiche Integration von Menschen mit Fluchthintergrund nicht stattfinden. Sozial und ehrenamtlich Engagierte tragen maßgeblich zur Verbesserung von Versorgungs-, Betreuungs- und Integrationsaufgaben bei. Die Integ-rationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Mechthilde Wittmann, MdL hat daher aktuell eine Broschüre aufgelegt, um allen ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit Engagierten eine hilfreiche Orientie-rung an die Hand zu geben.

Die Broschüre „Menschen helfen – Asylhelfer! – Kleiner Asylhelferleitfaden – “ kann auf der Homepage der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung unter http://integrationsbeauftragte.bayern.de/wp-content/uploads/2018/04/Asylleitfaden%C2%B418_A5_24.04.pdf als PDF heruntergeladen werden.

 

Hier finden Sie den Flyer.