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15.07.2019

Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule dauert länger

Aufwändige Schadstoffsanierung – Stadt rechnet mit Abschluss der Maßnahme im Mai/Juni 2021

Die Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule wird nach aktuellem Stand voraussichtlich im Mai/Juni 2021 abgeschlossen sein. Der Grund für die Verzögerung: Die derzeit laufende Schadstoffsanierung im Schulgebäude gestaltet sich wesentlich aufwändiger.

Die Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule gestaltet sich aufgrund der Schadstoffbelastung zeitaufwändiger als geplant.

Der Bauausschuss des Stadtrats hat sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Problematik befasst, dass die Schadstoffsanierung aufwändiger ist und einer Kostenerhöhung in Höhe von knapp einer Millionen Euro zugestimmt sowie grünes Licht für die entsprechenden Auftragserweiterungen gegeben. Damit liegen die Gesamtkosten für die Sanierung bei rund 14,7 Millionen Euro.

Kein Potenzial für Kosteneinsparungen

Im Februar dieses Jahres wurde mit der Schadstoffsanierung in der Albert-Schweitzer-Schule als erster Maßnahme der Generalsanierung begonnen. Im Zuge des Rückbaus wurden an verschiedenen Bauteilen im gesamten Gebäude KMF (künstliche Mineralfaser) -haltige Dämmungen sowie asbesthaltiger Kleber sichtbar und durch Analysen nachgewiesen. In Abstimmung mit Schadstoffexperten und dem Gewerbeaufsichtsamt wurden die weitere Vorgehensweise und die einzelnen Abschnitte der Schadstoffsanierung besprochen sowie die entsprechenden Schutzvorkehrungen festgelegt. Da die Schadstoffe im Fall eines Abbruchs des Gebäudes ebenso fachgerecht hätten ausgebaut und entsorgt werden müssen, gibt es keine Ansätze für eine alternative Vorgehensweise und daher auch kein Potenzial für Kosteneinsparungen.

Dieser unvorhersehbare und erhebliche Mehraufwand wird zu einer Verlängerung der Bauzeit von etwa acht Monaten führen. Daher rechnet das Baureferat der Stadt nach derzeitigem Stand mit einem Abschluss der Generalsanierung nicht vor Mai/Juni 2021.