Stadt Bayreuth

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08.04.2019

Schaffung von Wohnraum bleibt Daueraufgabe

Stellungnahme von OB Brigitte Merk-Erbe zum KURIER-Artikel „Klein und zentrumsnah: Dann wird’s teuer“

Der Wohnungsbestand in Bayreuth ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Und: Die Schaffung von zusätzlichem bezahlbarem Wohnraum bleibt eine Daueraufgabe für die Stadt. Dies ist das Fazit einer Stellungnahme von Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zur aktuellen Situation auf dem Mietwohnungsmarkt. Merk-Erbe nimmt dabei Bezug auf den Artikel des Nordbayerischen KURIER vom 8.4.2019 „Klein und zentrumsnah: Dann wird’s teuer“, der sich mit der aktuellen Situation auf dem Bayreuther Mietwohnungsmarkt befasst. Hier das Statement der Oberbürgermeisterin im Wortlaut:

„Grundsätzlich ist anzumerken, dass für die Stadt Bayreuth das Thema ausreichend bezahlbaren Wohnraums für unterschiedliche Zielgruppen – also für die unterschiedlichen Bevölkerungsschichten – wesentliche Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadtgesellschaft hat. 

Derzeit gibt es in der Summe nach den Zahlen des Statistischen Landesamtes insgesamt 42.735 Wohnungen in Bayreuth (Stand Ende 2017, neuere Zahlen liegen seitens des Statistischen Landesamtes noch nicht vor), im Jahr 2014 waren es 41.540 (weitere Zahlen: 2012: 40.696, 2012: 40.768; 2015: 42.150; 2016: 42.270). 

Kontinuierlich steigender Wohnungsbestand

Der gesamte Wohnungsbestand ist in den vergangenen Jahren somit kontinuierlich gestiegen. Der Bestand an Sozialwohnungen hat sich demgegenüber etwas verringert. 2014 waren es 2828, im Jahr 2018 waren es 2707 Wohnungen. In dieser Summe noch nicht enthalten sind die von der GEWOG 2018 fertig gestellten Wohnungen in der Unteren Rotmainaue (24 Wohneinheiten). In diesem Jahr, also 2019, werden in der Unteren Rotmainaue zudem nochmals 32 Wohneinheiten hinzu kommen. In der Tristanstraße werden im Jahr 2020 weitere 19 Wohneinheiten durch die GEWOG fertig gestellt. 

Neue Wohnungen und neue Baugebiete

Neue Wohnungen und Baugebiete entstehen derzeit in verschiedenen Stadtteilen, beispielsweise im Bereich der Scheffelstraße oder im Bereich der Hugenottenstraße, zudem arbeitet die Stadt ständig daran Planungsrecht für weiteren Wohnungsbau zu schaffen. Erst in der vergangenen Bauausschuss-Sitzung haben wir beispielsweise ein Projekt im Bereich der derzeitigen Hauptpost vorgestellt. Hier soll ein völlig neues Quartier, das die Themen Wohnen und Arbeiten verbindet, entstehen. Beispiel für ein weiteres Projekt ist das Thema Mehrgenerationenwohnen im Bereich des Geländes des derzeitigen Rathauses II, für das in diesen Tagen die Frist zur Interessenbekundung endet. 

Die Schaffung von zusätzlichem bezahlbarem Wohnraum bleibt Daueraufgabe, es ist insbesondere für Menschen mit geringerem Einkommen oder auch für Familien nicht immer leicht, sich eine Wohnung zu leisten. Mir ist diese Situation sehr gut bekannt, wir arbeiten intensiv daran, dieses zu verändern und zu verbessern.“

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