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21.01.2019

Sozialpreis für die Selbsthilfegruppe der Schlaganfallbetroffenen

Die Stadt Bayreuth würdigt die Arbeit der Selbsthilfegruppe der Schlaganfallbetroffenen in Stadt und Landkreis Bayreuth mit dem Sozialpreis. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe hat den Verantwortlichen die Auszeichnung jetzt bei einer Feierstunde im Rathaus überreicht.

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe überreichte die Verleihungsurkunde an die 1. Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Brigitte Hohlbach-Jenzen.
Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (links) überreichte die Verleihungsurkunde an die 1. Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Brigitte Hohlbach-Jenzen.

Die Selbsthilfegruppe umfasst inzwischen annähernd 200 Mitglieder. Ihr Ziel ist es, die Betroffenen von Schlaganfallerkrankungen und deren Angehörige in der Zeit nach der Erkrankung umfassend zu unterstützen. Hierzu gehört ein Besuchsdienst im Krankenhaus ebenso wie ergotherapeutische Angebote, psychologische Gesprächsgruppen, Workshops und gemeinsame Freizeitaktivitäten.

Orientierung, Beratung und Solidarität

„Schlaganfall kann bedeuten, dass nichts mehr so ist, wie es vorher war, kann bedeuten, etwas nicht mehr zu können, was vorher selbstverständlich war“, so Oberbürgermeisterin Merk-Erbe bei der Preisverleihung. Eine Selbsthilfegruppe könne hier zur Orientierung, Beratung und Solidarität beitragen. „Und sie kann zudem beitragen zu Lebenshilfe, zu Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen“. Die Selbsthilfegruppe für Schlaganfallbetroffene in der Region Bayreuth habe sich zu einem Anker für Angehörige entwickelt. Sie sei eine Anlaufstelle zum gegenseitigen Austausch, zur Klärung von Fragen und Hilfsmöglichkeiten, aber auch für Gespräche, um wieder Mut zu finden. Zudem sei es ihr immer wieder gelungen, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die mit einem Schlaganfall verbundenen Veränderungen eines Lebens zu richten.

Der Sozialpreis der Stadt Bayreuth

Mit ihrem Sozialpreis würdigt die Stadt vorbildliches soziales Wirken zum Nutzen der örtlichen Gemeinschaft, insbesondere in der Alten-, Jugend- und Behindertenhilfe, auf dem pflegerischen Sektor und für Bedürftige oder Benachteiligte. Er kann an ehrenamtlich tätige Personen und Personengruppen, aber auch an Einrichtungen, Verbände oder Vereine, die auf dem sozialen Sektor tätig sind, verliehen werden.

Eine Auflistung der bisherigen Preisträger ist im Internet unter www.ehrungen.bayreuth.de abrufbar.