Stadt Bayreuth

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28.09.2017

Stadt sucht einen neuen Namen für die sanierte Stadthalle

Bis zum 16. Oktober können Vorschläge eingereicht werden, dann entscheidet eine Jury

Die Stadt Bayreuth sucht einen neuen Namen für ihre Stadthalle und lobt hierzu einen Wettbewerb aus. Bayreuths Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, entsprechende Vorschläge einzureichen.

Stadthalle

Voraussichtlich bis Ende 2019 wird die Stadthalle, in der derzeit die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten auf vollen Touren laufen, zu einem modernen Kulturzentrum umgebaut sein. Mit rund 55 Millionen Euro ist sie das aktuell größte Bauprojekt in Bayreuth. „Die Stadthalle spielt für das kulturelle Leben Bayreuths eine entscheidende, eine herausragende Rolle. Sie ist der zentrale Veranstaltungsort für wesentliche Elemente des gesamten kulturellen Spektrums unserer Region. Nach Sanierung und Umbau wird sie diese Rolle wieder wahrnehmen können. Und sie wird dem Anspruch gerecht werden, dass in der Kulturstadt Bayreuth für Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art neueste Technik und bester Standard geboten wird“, so Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe.

Bis Montag, 16. Oktober, haben Bayreuths Bürgerinnen und Bürger, Kulturschaffende und Veranstalter nun Zeit, passende Namensvorschläge für die dann sanierte und modernisierte „neue“ Stadthalle einzureichen. Eine Jury, bestehend aus Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Vertretern der Stadtratsfraktionen, der Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH, des Nordbayerischen Kuriers sowie des Kulturreferats, wird dann die Einsendungen begutachten, diskutieren und einen Gewinner auswählen. Einsendungen sind zu richten an das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtkommunikation, Neues Rathaus, Luitpoldplatz 13, 95444 Bayreuth, Fax: 0921 251402, Mail: pressestelle@stadt.bayreuth.de.

Hintergrund

Die Stadt Bayreuth baut ihre dringend sanierungsbedürftige Stadthalle zu einem multifunktionalen Kulturzentrum um. Dem Projekt waren jahrelange intensive Diskussionen in den Stadtratsgremien vorausgegangen. Im Vorfeld hatte die Stadt einen europaweiten Realisierungswettbewerb ausgelobt, an dem sich nach einem vorgeschalteten Bewerber-Auswahlverfahren 22 Büros mit ihren Entwürfen beteiligt hatten. Der Stadtrat hatte Ende April 2015 für die sogenannte „große Lösung“ zur Sanierung der Stadthalle gestimmt und diesen Grundsatzbeschluss im November 2015 nochmals bestätigt. Der Umbau beinhaltet unter anderem auch deutliche akustische Verbesserungen im Großen Haus der Stadthalle. Am 8. Mai 2016 scheiterte ein Bürgerbegehren gegen die große Sanierungslösung.