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16.07.2018

Stadtrat wählt Dr. Tobias J. Knoblich zum Kulturreferenten

Der Bayreuther Stadtrat hat in einer Sondersitzung eine wichtige personelle Weichenstellung für die künftige Leitung des städtischen Kultur- und Tourismusreferats vorgenommen. Das Gremium hat Dr. Tobias J. Knoblich für die Dauer von 6 Jahren zum Berufsmäßigen Stadtratsmitglied und zum Referenten für die Bereiche Kultur und Tourismus gewählt. Der gebürtige Zwickauer arbeitet derzeit als Kulturdirektor der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt.

Dr. Tobias J. Knoblich (46) absolvierte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zum Verkehrskaufmann bei der Deutschen Reichsbahn in Zwickau. Von 1991 bis 1996 studierte er Kulturwissenschaft, Kulturpolitik und Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin. Von 2013 bis 2016 promovierte er am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Bis Ende 2010 war er Dozent im Studiengang Kulturmanagement an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, seit 2011 ist er Lehrbeauftragter im Masterstudiengang Kulturmanagement und Kulturtourismus der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder.

Dr. Tobias J. Knoblich | Foto: Urban

Dr. Tobias J. Knoblich | Foto: Urban

Dr. Knoblich arbeitete als freiberuflicher Kulturwissenschaftler unter anderem für das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie für die Bundeszentrale für politische Bildung. Bis Ende 2010 war er Geschäftsführer des Landesverbandes Soziokultur Sachsen in Dresden. Seit Anfang 2011 ist er Kulturdirektor der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Seit 2003 ist er außerdem Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft, von 2007 bis Anfang 2017 war er Mitglied des Sächsischen Kultursenats. Dr. Knoblich ist außerdem Mitglied im Fachausschuss Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission.

„Mit Dr. Tobias Knoblich hat sich die Stadt für einen Kandidaten entschieden, der den Stadtrat dank seiner großen Berufserfahrung und seiner fachlichen Kompetenz überzeugt hat. Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit ihm“, so Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe.