Stadt Bayreuth

Sonderausstellungen

9. August bis 22. September 2019

„Ich bin allein, wenn ich vergnügt sein will“

Eine Sonderausstellung rund um das Alte Schloss in der Eremitage Bayreuth

 

Vor 300 Jahren wurde das Alte Schloss in der Eremitage Bayreuth mit einem großen Fest eigeweiht. Die Sommerausstellung im Historischen Museum nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, um sich unter anderem mit der bewegten Geschichte dieser außergewöhnlichen Parkanlage und dem vielfältigen Thema des historischen und auch modernen Eremitenkults zu befassen.

Blick in die Anlage der Eremitage

Eröffnung: 08.08.2019 um 17.30 Uhr

Ausstellungsdauer: 09. August bis zum 22. September 2019

Führungen: 15.8.2019 und 22.9.2019, jeweils um 15 Uhr

Juli bis 15. September 2019

Friede seinem Wähnen

Salonausstellung im Historischen Museum mit Karikaturen und Illustrationen zu Richard Wagner von Matthias Ose

Das Historische Museum Bayreuth zeigt derzeit eine Salonausstellung mit Karikaturen und Illustrationen von Matthias Ose, die sich mit Richard Wagners Zeit in Bayreuth beschäftigen.

Auch wenn Wagner das sich im Bau befindliche Wahnfried aufgrund der täglich neuen Missverständnisse mit der Bauleitung und den Handwerkern als „Ärgersheim“ bezeichnete, verbrachte er hier doch die letzten elf Jahre seines Lebens mit Gattin Cosima, fünf Kindern, wenn auch nicht alle selbstgezeugt, mehreren Hunden und sonstigem Kleingetier in relativer Ausgeglichenheit und Glückseligkeit.

Die dabei auch immer wieder vorkommenden skurrilen, kuriosen Momente nimmt der Karikaturist Matthias Ose dankbar auf, entweder, um sie lediglich darzustellen oder, um sie noch auf die Spitze zu treiben. Unter diesem Aspekt sind in der Ausstellung knapp 30 Karikaturen und Illustrationen (Originale/Drucke) zu sehen, zusammengestellt aus verschiedenen vorangegangenen Ausstellungen der letzten 20 Jahre im In – und Ausland.

Die Ausstellung ist bis zum 15. September im Historischen Museum, Kirchplatz 4, zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Juli und August auch montags geöffnet.

23. Februar bis 28. April 2019

F. C. Bayerlein: Spinnerei, Zwirnerei, Färberei. Geschichte eines Bayreuther Familienunternehmens

Bereits 1809 gründete Johann Gotthelf Bayerlein in der Bayreuther Maxstraße ein Geschäft für Schnittwaren und Tuche. Sein Sohn Friedrich Christian (F. C.) wurde Namensgeber der Firma, die seit den 1820er Jahren Hausweber beschäftigte, das Ladengeschäft aufgab und 1875 eine Fabrik im Bayreuther ‚Graben’ eröffnete.

Anfang der 1890er traf Eduard Bayerlein die strategische Entscheidung in der ‚Unteren Au’ eine neue Fabrik zu errichten – auf Spinnerei konzentriert. Diese Fabrik wurde erweitert, modernisiert, nach kriegsbedingten Schäden wieder aufgebaut.

Nach dem 2. Weltkrieg spezialisierte Fritz Bayerlein die Spinnerei immer stärker auf synthetische Fasern, deren Garne in verschiedenen Bereichen verwendet wurden. Sie wurde für diese Produkte Deutschlands größter Produzent, mit einem hohen Exportanteil.

Wegen der umfangreichen Investitionen und dem Interesse der Kulmbacher Spinnerei an den Produkten und Märkten kaufte diese 1972 die Fabrik von Bayerlein, gab aber bereits 1979 die Produktion in Bayreuth auf. Klaus Bayerlein blieb zunächst im Garnhandel aktiv. Fritz Bayerlein führte eine Firma für Immobilienverwaltung fort, die heute von Klaus Bayerlein und seinem Neffen Axel geführt wird.

So kann man bei der Familie Bayerlein von ‚Kontinuität durch Wandel’ sprechen.

20. November 2018 bis 13. Januar 2019

Richard-Wagner-Zimmer

Seit dem 20.11.2018 ist das Richard-Wagner-Zimmer aus dem ehemaligen Hotel Fantaisie in Donndorf im Historischen Museum Bayreuth zu besichtigen. Hier verbrachte der bekannte Komponist Richard Wagner zusammen mit seiner Familie die ersten fünf Monate seiner neuen Wahlheimat Bayreuth.

Blick in die Sonderausstellung des Richard Wagner Zimmers

Das kleine Hotel in der malerischen Umgebung war der geeignete Ort für den Start in ein neues Leben. Die Unterkunft entsprach ganz dem repräsentativen Anspruch sowie den privaten Rückzugsbedürfnissen des Künstlers. Vor hier aus organisierte Richard Wagner den Neubau des Festspielhauses und des Hauses Wahnfried, hier arbeitete er an der „Götterdämmerung“ dem Schluss seines „Ring der Nibelungen“ und an seiner Autobiographie. Nach dem Umzug der Familie Wagner in Ihre erste Mietwohnung an der Dammallee – September 1872 – konnte das Hotel Fantaisie viele Jahrzehnte mit dem einzigen noch im Original erhaltenen Mobiliar, in dem der Künstler tatsächlich einige Zeit gelebt hat, vor allem die Gäste zur Festspielzeit begeistern und für sich gewinnen.

Durch den Ankauf des Richard-Wagner-Zimmers durch die Oberfrankenstiftung und als Dauerleihgabe für das Historische Museum bleibt diese historische Ausstattung als ein einzigartiges Dokument der Bayreuther Stadtgeschichte einer breiten Öffentlichkeit erhalten.

Das Richard-Wagner-Zimmer ist nun in der Dauerausstellung zu besichtigen.

29. Juni bis 14. Oktober 2018

Gespiegelte Wirklichkeiten – Welttheater auf großer und kleiner Bühne

In Anlehnung an die Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses präsentiert das Historische Museum Bayreuth in seiner Sommerausstellung einen Querschnitt durch die verschiedenen Theaterspielstätten in Bayreuth vom 17. Jahrhundert bis heute. Vom kleinsten Bühnenbild in Wachs über das Marionetten- und Felsentheater bis hin zum großen Bühnenbild findet sich der Besucher inmitten einer traditionsreichen Theatergeschichte wieder.

Schuh mit Spiegel

Alte Konzert-/Theater-Programme gesucht!

Im Rahmen der Sonderausstellung, die sich den verschiedenen Bayreuther Spielstätten widmet, sucht das Stadtarchiv alte Konzert-Programme, Theaterzettel oder Festspielführer und hofft dabei auf die Mithilfe der Bayreuther Bürgerinnen und Bürger.

Hier gibt es weitere Informationen dazu!