Stadt Bayreuth

IM FOKUS

Eric und Jula Isenburger

Von Frankfurt nach New York

Bayreuth

Dienstag bis Sonntag von 10 - 17 Uhr; während der Festspielzeit Juli - August: Montag bis Sonntag von 10 - 17 Uhr
Vom: 10.06.2018
Bis: 14.10.2018

Das Kunstmuseum zeigt erstmals in Bayern eine Ausstellung über ein jüdisches Künstlerpaar: über den Maler Eric und die Ausdruckstänzerin Jula Isenburger.

1902 in Frankfurt geboren, absolvierte Eric Isenburger dort seine Ausbildung, lernte die polnische Jüdin Jula Elenbogen kennen. Das Paar lebte Ende der 20er Jahre in Wien, wo er als freischaffender Künstler und Bühnengestalter arbeitete. Dort waren sie auch mit der Tänzerin Manon Chaufour befreundet, die bei den Bayreuther Festspielen auftrat. 1931 zog das Paar nach Berlin, wo er seine Karriere als Maler der Moderne fortentwickelte, sie in der Mary-Wigman-Schule wirkte. Nach 1933 lebten sie in Paris und Südfrankreich, wurden mit Beginn des Krieges interniert, kamen durch die Unterstützung von Malraux, Gide und Matisse frei und erhielten 1941 ein Visum für die USA. Eric Isenburger unterrichtete an der Yale-University und war als Porträtmaler erfolgreich.

Veranstaltungsort:

Kunstmuseum Bayreuth im Alten Rathaus
Maximilianstraße 33
95444
Bayreuth

Veranstalter:

Kunstmuseum Bayreuth
Maximilianstraße 33
95444
Bayreuth