Stadt Bayreuth

05.11.2018

Wettbewerbe und Förderprogramme für Unternehmen und Gründer

Unter dieser Rubrik finden Sie stets die aktuellen Informationen und Anmeldefristen zu Wettbewerben und Programmen. Die Angebote – von Bund, Land oder auch von Stiftungen und Initiativen – sind vielfältig. Sie wenden sich an Gründer, den Mittelstand oder an exportorientierte Unternehmen und zeichnen Innovationen, digitalen Fortschritt, Familienfreundlichkeit und Nachhaltigkeit aus.

Aktuell möchten wir Sie auf den Start der ersten Wettbewerbe für 2019 aufmerksam machen: So sind die Nominierung für den Deutschen Gründerpreis, der Mittelstandspreis Innovator des Jahres 2019 und auch die Phase 1 von BayStartUp – Businessplan Wettbewerb Nordbayern 2019 angelaufen. Zudem können ab sofort Ideen beim bundesweiten Wettbewerb Stadt.Land.Digital eingereicht werden.

Wettbewerb “STADT.LAND.DIGITAL”

In smarten Städten und Regionen verbindet sich Stadtplanung mit Technologie und Forschung sowie mit sozialen und wirtschaftlichen Aspekten. Die daraus entstehenden digitalen Ökosysteme vereinfachen das Leben der Menschen und bereichern es. Wenn Sie in Ihrem Unternehmen Ideen haben, wie smarte Städte und Regionen in Zukunft aussehen sollen, mit digitalen Anwendungen die Zukunft in Städten und Kommunen mitgestalten wollen, dann können Sie ihren Beitrag beim bundesweiten Wettbewerb Stadt.Land.Digital einreichen.

Gesucht sind digitale Strategien, Konzepte und Projekte auch von Unternehmen, die die Städte und Regionen fit für die nächsten Jahre und Jahrzehnte machen. Sie können mit digitalen Projekten aus den Sektoren Bildung, Energie, Gesundheit, Verkehr oder Verwaltung, die Kommunen smater machen können, am Wettbewerb teilnehmen. Dabei sind von der Vision bis zum fertigen Projekt alle innovativen Beiträge willkommen.

Ab dem 16. Oktober 2018 können Sie Ihren Wettbewerbsbeitrag einreichen, Einsendeschluss ist der 30. November 2018. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wettbewerb “Mein gutes Beispiel”

Seit 2011 wird jährlich der bundesweite Preis „Mein gutes Beispiel“ durchgeführt, er wird für das gesellschaftliche Engagement von kleinen, mittelständischen und familiengeführten Unternehmen mit einer ständigen Kategorie für das Handwerk verliehen. Hinzu kommt die Kategorie „Jung und Innovativ“.  Hier werden von den  JUNGEN UNTERNEHMER und derBertelsmann Stiftung  Unternehmen und Unternehmer gesucht, die neue Ideen zur unternehmerischen Verantwortungsübernahme entwickeln oder entwickelt haben.

Thematisch zielt der Preis auf Engagement für Mitarbeiter sowie auf Engagement für das Gemeinwesen. Themenfelder sind hierbei beispielsweise Bildung und Ausbildung, Integration, soziale Benachteiligung, Gesundheit, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, Kultur, Mobilität.
Teilnahmeberechtigt sind alle Unternehmen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland, die mit praktischem Fachwissen und unternehmerischer Kreativität gesellschaftliche Herausforderungen in ihrer Region anpacken. Unternehmen können sich mit einem oder mehreren Projekten bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2019.
Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen, zu den einzelnen Kategorien sowie einen Download-Link finden Sie hier.

Mittelstandspreis Innovator des Jahres 2019

Das Wirtschafts- und Unternehmerportal DIE DEUTSCHE WIRTSCHAFT (DDW) geht mit dem Mittelstandspreis „Innovator des Jahres 2019“ in die dritte Runde. Der Preis zeichnt Unternehmen mit Innovationen und Lösungen aus, die helfen andere Unternehmen innovativ zu machen. Konzerne wie Microsoft oder CTH, Familienunternehmen wie Sedus Stoll und Burg Waechter, Berater sowie große und kleine Mittelständler habne sich in den Vorjahren zur Wahl gestellt. Bewerben können sich Firmen jeder Größe sowohl mit Hightech-Lösungen als auch mit ganz praktischen Projekten.

Mittelstandspreis

Informationen zu den Gewinnern der erstens Runden, zu den Teinahmebedingungen, zur Jury und vieles mehr finden Sie hier.

Wenn Ihr Unternehmen fortschrittliche Technik oder neue Produkte bietet, sich auf noch unbekannten Terrain bewegt oder ein Vordenker in seiner Branche ist, können Sie sich mit einer formlose Mail an DDW-Redaktion wenden. Die Redaktion kommt mit einer ersten Einschätzung und allen Teilnahmeinfos auf Sie zu. Eine Bewerbung ist noch bis Ende Februar möglich, aber es ist empfehlenswert so früh wie möglich damit zu starten, um in der Zeit vor der Abstimmung schon eine hohe Aufmerksamkeit bei der B2B-Zielgruppe zu erzielen.

Deutscher Gründerpreis 2019

Kaum ist die große Gala zur Preisverleihung des Gründerpreises 2018 am 11. September im ZDF vorbei, startet die Nominierungsphase für den Deutsche Gründerpreis 2019!
Er  wird alle Jahre von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgelobt. Mit der Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland würdigen die Partner unternehmerische Vorbilder in unterschiedlichen Unternehmensphasen – vom Schülerplanspiel bis zum Lebenswerk.

Unternehmensgründer beleben mit frischen Ideen und innovativen Produkten den Wettbewerb und sorgen so am Standort Deutschland für Wachstumsimpulse. Mit dem Preis werden seit 1997 Vorbilder ausgezeichnet und Menschen ermutigt, die deutsche Wirtschaftslandschaft mit eigenen Ideen etwas bunter zu machen.

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Einen Überblick von der im Oktober gestartet Nominierungsphase über die Auswahlphase und die Juryphasen bis hin zur Preisverleihung Ende Juni 2018 finden Sie auf der Seite Deutscher Gründerpreis.

Bis zum 23. November 2018 können geeignete Unternehmen vorgeschlagen und durch ein Netzwerk von rund 300 Experten in vier Kategorien nominiert werden. Vorschläge für die Kategorien StartUp und Aufsteiger können mittels pdf-Vorlagen überprüft werden, diese finden Sie hier. Die Aufnahme eines Unternehmens muss dann „offiziell” über die Nominierungsdatenbank erfolgen. Die Einreichung der Unternehmensdaten ist vom 10. Dezember 2018 bis 13. Januar 2019 möglich.

Der ideale Kandidat / die ideale Kandidatin sollte eine überzeugende und vorbildhafte Gründerpersönlichkeit und die innovative Geschäftsidee muss mit klarem Alleinstellungsmerkmal ausgezeichnet sein. Das Geschäftsmodell sollte langfristig tragfähig sein und die Kraft zu einer eigenen Marke haben. Wichtig ist auch, dass es sich bei der Gründung nicht um eine Tochtergesellschaft oder eine Ausgründung aus einem bestehenden Unternehmen handelt.

BayStartUp – Businessplan Wettbewerb Nordbayern 2019

Auch 2019 bieten die Bayerischen Businessplan Wettbewerbe wieder gezielte Starthilfe und Gewinn-Chancen für innovative Startups in ganz Bayern. Im Herbst legt das BayStartUP Team (http://www.baystartup.de/) mit dem Unterstützungsprogramm los. Für die Phase 1 läuft die Einreichung bereits jetzt an und endet am 15. Januar 2019.

BayStartUp 2017

Nutzen Sie die kostenlosen Angebote, um Ihr Startup voranzubringen! Rund 300 renommierte Juroren mit Gründungs-, Branchen- und Finanzierungs-Expertise freuen sich auf spannende Geschäftskonzepte. Detaillierte Informationen über den Wettbewerb für Nordbayern, an dem Interessenten aus Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken und der Oberpfalz teilnehmen können, finden Sie unter http://www.baystartup.de/bayerische-businessplan-wettbewerbe/bpwnordbayern/. Dort gibt es weiterführende Links zu den  Teilnahmebedingungen, Tipps für die Erstellung des Businessplans und vieles mehr.

Zum Online Anmeldeformular kommen Sie hier.

Auch 2019 wird der Businessplan Wettbewerb Nordbayern wieder drei Phasen haben, die auch einzeln begangen werden können. Als Wettbewerbs-Teilnehmer erhalten Sie Ihr garantiertes Feedback und mehrfache Gewinnchancen! Nach jeder Phase werden Sieger prämiert. Information zum Start der einzelnen Phasen werden von uns unter den Aktuellen Meldungen rechtzeitig präsentiert. Alle weiteren Informationen rund um die Bayerischen Businessplan Wettbewerbe und alle aktuelle und hilfreiche Veranstaltungen sind jederzeit auf den Seiten  von BayStartUP zu finden. Um immer auf dem aktuellen Stand zu sein, empfiehlt es sich den BayStartUP Newsletter zu bestellen.

Aktuelle Landes- und Bundesprogramme

„go-digital“ – Förderprogramm des Bundes zur Digitalisierung des Geschäftsalltags

Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks und wollen Ihre Prozesse digitalisieren? Mittels go-digital können sie ohne hohen formellen Aufwand  von der staatlichen Förderung profitieren.

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Mit seinen drei Modulen “Digitalisierte Geschäftsprozesse”, “Digitale Markterschließung” und “IT-Sicherheit” unterstützt Sie das Förderprogramm go-digital nicht nur bei der Optimierung von Prozessen und der Erschließung zusätzlicher Marktanteile durch Digitalisierung, sondern finanziert auch Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Unternehmen vor dem Verlust sensibler Daten schützen.

Als Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten können Sie nun Projektanträge für „go-digital“ stellen. Das BMWi hat dazu eine Reihe von kompetenten Beratungsunternehmen autorisiert, die Sie bei der Suche nach individuellen Lösungen für Ihren Online-Handel, die Digitalisierung Ihres Geschäftsalltags und den steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html

Digitalbonus Bayern – Hilfe bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und Produktionsprozesse

Der Digitalbonus ist ein wichtiger Baustein der Initiative Bayern Digital des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie. Mit dem Förderprogramm Digitalbonus will der Freistaat Bayern die kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen, sich für die Herausforderungen der digitalen Welt zu rüsten. Der Digitalbonus ermöglicht den Unternehmen, sich durch Hard- und Software zu digitalisieren und die IT-Sicherheit zu verbessern.

Digitalbonus Bayern

Wettbewerbsfähigkeit erhalten und Wachstumspotentiale nutzen – im Zeitalter der Digitalisierung ist das vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine große Herausforderung. Oft fehlt es an Zeit und Geld, um notwendige Investitionsentscheidungen zu treffen, Entwicklungsarbeiten anzugehen oder die Umstellung auf neue digitale Systeme und Geschäftsmodelle zu stemmen. Das Förderprogramm Digitalbonus hält mit dem Digitalbonus Standard, dem Digitalbonus Plus und dem Digitalkredit verschiedene Fördermöglichkeiten bereit. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

Mit der Programmabwicklung des Digitalbonus sind die bayerischen Bezirksregierungen beauftragt. Je nach beantragtem Digitalbonus gibt es unterschiedliche Wege, um die Förderung zu erhalten. Bei den Zuschussvarianten entscheiden die Regierungen über die Förderung. Beim Digitalkredit prüfen die Regierungen die Kosten auf Zuwendungsfähigkeit, über den Kredit selbst entscheidet die LfA Förderbank Bayern nach Einbindung der Hausbanken. Die Wege zur Förderung können hier nachgelesen werden. Danach gilt es ein Antragsformular online auszufüllen und dieses ausgedruckt und unterschrieben per Post an die zuständige Bezirksregierung zu senden.

Alle Fachinformationen zum Förderprogramm Digitalbonus gibt es zum Download.

Ständige Angebote für Existenzgründer bzw. Betriebsübernehmer

Gründerland Bayern – Coaching vor der Gründung

Der Freistaat Bayern fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Finanzierung von Beratungsleistungen für Existenzgründer bzw. Betriebsübernehmer in der Vorgründungsphase. Förderfähig sind Coachingmaßnahmen zu wirtschaftlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen. Die Fördersumme beträgt maximal 10 Tageshonorare á 800 € (bis 8.000 €). Einen Antrag können ab sofort alle Existenzgründer und Betriebsübernehmer in der Vorgründungsphase stellen. Eine Antragsfrist gibt es derzeit nicht.

Weitere Infos rund um das Coaching finden Sie unter Gründerland.Bayern.

„ERP-Gründerkredit – StartGeld“

Über das Existenzgründerprogramm „ERP-Gründerkredit – StartGeld“ können Sie sich auf den Seiten des BMWi informieren oder direkt bei der Förderbank KfW.

Weitere Informationen der Wirtschaftsförderung

Weitere Beratungsmöglichkeiten für Neugründungen und bezüglich Fördermöglichkeiten vor Ort finden Sie auch zusammengefasst auf den Internetseiten Existenzgründung und Förderprogramme.