Stadt Bayreuth

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05.10.2018

Zehn Jahre Notinseln in Bayreuth

Aktionsnachmittag am 5. Oktober von 13 bis 17 Uhr

Der Startschuss für das Projekt „Notinsel“ in Bayreuth fiel am 7. Oktober 2008, also vor genau zehn Jahren. Mittlerweile gibt es in Bayreuth über 180 Notinseln für Kinder. Die Stiftung Hänsel+Gretel hat 2002 das Projekt initiiert und überträgt es seitdem bundesweit auf Städte, Gemeinden und Landkreise.

Mädchen öffnet Ladentür, auf der Notinsel steht

Kinder in Angst brauchen Schutz. Alle Geschäfte mit dem Notinsel-Zeichen an der Tür bieten Kindern Zuflucht. Beteiligte Geschäfte setzen darüber hinaus ein deutliches Zeichen für den Kinderschutz und gegen potenzielle Täter. Neben den Anlaufstellen hat die Notinsel vor allem auch eine wichtige Präventivfunktion. Unterstützende Geschäfte, Banken, Apotheken und andere Partner kennzeichnen sich an ihrer Tür als Notinsel. Damit signalisieren sie Kindern ihre Hilfsbereitschaft und verpflichten sich selbst zum Hinsehen und Handeln in Notsituationen.

Außerdem gibt es seit vielen Jahren das kostenlose Notinsel-Hausaufgabenheft für alle Bayreuther Grund- und Förderschulen und den Familienkalender. Beides erhält großen Zuspruch durch die Bayreuther Familien.

Zum zehnten Geburtstag der Notinseln in der Stadt Bayreuth findet am Freitag, 5. Oktober, von 13 bis 17 Uhr, ein Aktionsnachmittag mit dem Familienbündnis Bayreuth auf dem Stadtparkett neben dem Neptunbrunnen statt. Dabei gibt es unter anderem ein Glücksrad, das Notinsel-Spiel und viele Informationen rund um das Familienbündnis und das Notinsel-Projekt.