Obst schmeckt auch mit Delle lecker

Die Ernährungsgewohnheiten stehen am dritten Fastentag der CO2-Challenge im Mittelpunkt – genauer gesagt Obst oder Gemüse, das auf den ersten Blick meistes in der Tonne statt auf dem Teller landet. Es geht um Birnen mit Dellen, reifere Tomaten oder Gurken, die nicht die Standard-Krümmung aufweisen.

Dass nicht perfektes Obst und Gemüse weggeworfen wird, kommt sehr oft vor: Etwa 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittel landen laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Jahr für Jahr in Deutschland im Müll. Oder anders gesagt: Jeder Deutsche wirft jährlich knapp 74,5 Kilo Lebensmittel weg.

Wer also zumindest ein Drittel seines Obst- und Gemüseeinkaufs mit nicht ganz makellosen Birnen, Pfirsichen oder Kartoffeln deckt, kann 33 Kilogramm CO2 sparen. Diese Zahl ergibt sich aus der Berechnung, dass ein Kilogramm Obst und Gemüse 0,55 CO2 verursacht und der jährliche Durchschnittskonsum bei 180 Kilogramm pro Kopf liegt. Weitere Informationen gibt es unter www.goclimate.de/co2-rechner/co2-rechner-essen/.

Mit der neuen CO2-Challenge für die Fastenzeit richten sich vom 18. Februar bis zum 4. März die Klimaschutzmanagements in der Metropolregion Nürnberg an Privathaushalte und Schulen. Mit dabei sind auch die Teams der Klimaschutzmanagements des Landkreises und der Stadt Bayreuth.

Seit Aschermittwoch kann man sich vierzehn Tage lang täglich einer kleinen Aufgabe zum Energie- oder Ressourcensparen stellen, um auf spielerische Art und mit Humor eigene Gewohnheiten in einem neuen Licht zu sehen. Weitere Informationen zur CO2-Challenge gibt es hier.

Verschiedenes Obst liegt auf einem Tisch
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