Stadt Bayreuth

IM FOKUS

ONLINE-TERMINRESERVIERUNG

Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis

Der von der Stadt Bayreuth gestiftete „Wilhelmine-von Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt“ wird im Rahmen der öffentlichen Tagungen des 2008 von Universität und Stadt gegründeten „Zukunftsforums“ verliehen.

Er geht auf Vorschlag der Universität Bayreuth an Persönlichkeiten oder Personengruppen, die sich auf kulturellem, sozialem, politischem oder wissenschaftlichem Gebiet international um die kritische Reflexion europäischer Wertvorstellungen und die interkulturelle Verständigung verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

Ausgezeichnet werden Akteurinnen und Akteure eines offenen interkulturellen Dialogs, international engagierte Kulturschaffende, die sich für die Verbindung unterschiedlicher Kunst- und Kulturformen einsetzen, Personen oder Gruppen, die sich auf internationaler Ebene für Humanität und Toleranz engagieren, und visionäre Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die über die Grenzen ihrer Disziplin hinaus an Zukunftsfragen arbeiten.

Weitere Informationen zum „Zukunftsforum“ unter www.zukunftsforum.uni-bayreuth.de

Die Preisträger

2008

Prof. Wole Soyinka
Träger des Literatur-Nobelpreises 1986 aus Nigeria/USA. Die Laudatio auf Prof. Soyinka hielt im Rahmen des Zukunftsforums „Was den Menschen heilig ist – Religionen und Werte im Wandel“ der damalige Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble MdB.

Soyinka

2009

2010

Prinz Hassan ibn Talal von Jordanien
Unter anderem Präsident der Weltkonferenz der Religionen für den Frieden sowie des Club of Rome. Die Laudatio hielt im Rahmen des Zukunftsforums „Energie: Globale Herausforderungen – Regionale Kooperationen – Lokale Initiativen“ der damalige Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Hartmut Koschyk MdB.

Prinz Hassan

2011

Madjiguène Cissé
Der Preis an die senegalesische Frauenrechtlerin und Gründerin des Frauennetzwerkes für nachhaltige Entwicklung in Afrika wurde in Verbindung mit dem Zukunftsforum „ÜberMorgen – Trendsetter Afrika“ verliehen. Die Laudatio hielt Rupert Neudeck, Mitgründer von Cap Anamur und des Friedenscorps Grünhelme e.V.

Wilhelmine-Preis.Cisse_bearbeitet-1

2012

Professor Dr. Klaus Töpfer
Unter anderem Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau; Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen; Gründungsdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies. Er erhielt die Auszeichnung im Rahmen des Zukunftsforums „Wasser im globalen Wandel“. Prof. Töpfers Vita steht für die Verknüpfung von Umweltpolitik, Einsatz für Ressourcenschonung und Engagement für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt. Die Laudatio hielt Dirk Steffens, TV-Autor und Dokumentarfilmer beim ZDF.

Toepfer.Wilhelminepreis

2013/14

Christian Führer († 2014) 
Unter anderem ehemaliger Gemeindepfarrer der Leipziger Nikolaikirche und Begründer der Friedensgebete. Die Preisverleihung erfolgte in Verbindung mit dem Zukunftsforum „Recht und Moral“. Die Laudatio hielt die Theologin und Botschafterin des Rates der EKD Prof. Dr. Margot Käßmann.

Der ehemalige Pfarrer der Leipziger Nikolaikirche, Christian Führer, aufgenommen am Freitag (09.10.2009) ) vor der Nikolaikirche. Am Nachmittag wird hier die Stiftung Stiftung Friedliche Revolution gegründet. Zum 20. Jahrestag der Friedlichen Revolution finden in der Messestadt zahlreiche Veranstaltungen statt. Foto: Hendrik Schmidt dpa/lsn (zu lsn 4405 vom 09.10.2009) +++(c) dpa - Report+++

2015/16

US-Bürgerrechtsbewegung „Code Pink“
„Code Pink“ engagiert sich unter anderem für die Beendigung von militärischen Konflikten, insbesondere des Irak-Krieges, und für die Verhinderung neuer Konflikte. Die Bewegung wurde am 2. Oktober 2002, dem Geburtstag Mahatma Gandhis, auf Initiative von Frauen hin gegründet und wird vor allem von Frauen getragen. „Code Pink“ beschreibt sich selbst als basisdemokratische Bewegung für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

355 Wilhelminepreis für Code Pink.klein

Der Name „Code Pink“ ist eine Anspielung auf das von der Regierung des damaligen US-Präsidenten George W. Bush eingeführte Farbcodesystem, mit dem das Ministerium für Innere Sicherheit die Bürger über den Verteidigungszustand des Landes und das nötige Verhalten informieren soll.