Wie haben der Maler und Grafiker Max Beckmann und der Fotograf Armand Besch ihre Zeit gesehen? Am Sonntag, 12. April, geben drei Führungen darüber Aufschluss.
Die erste Führung mit Mathilde Müller-Bulabois und Dr. Beatrice Trost beginnt um 11 Uhr und ist in deutscher und französischer Sprache. Die zweite Führung um 13 Uhr ist in deutscher und chinesischer Sprache. Hier führen Xuelingzi Liu und Dr. Beatrice Trost durch die Ausstellung.
Um 15 Uhr lädt die Kunsthistorikerin Dr. Beatrice Trost zu einer Führung ein, in der sie ausführlich auf die Arbeiten der beiden Künstler Max Beckmann und Armand Besch eingeht.
Zeitdokumente und persönliche Kommentare
Die Grafiken von Max Beckmann und die Fotografien von Armand Besch sind zum einen Dokumente ihrer Zeit; zum anderen sind es persönliche Kommentare von zwei Künstlern, die ihre Umgebung und das Leben sehr genau beobachtet und in ihren künstlerischen Arbeiten festgehalten haben. Beide haben die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche ihrer Zeit sichtbar gemacht. Der eine mit dem Stift; der andere mit seiner Kamera.
Grafiken von Beckmann aus eigenem Bestand
Die Grafiken von Max Beckmann stammen aus dem eigenen Bestand des Kunstmuseums Bayreuth und sind in den Mappen „Gesichter“, „Berliner Reise“ und „Jahrmarkt“ enthalten. Diese wiederum sind Teil der Dr. Helmut und Constanze Meyer-Kunststiftung.
Fotografische Arbeiten werden zum ersten Mal gezeigt
Das Besondere an der Ausstellung: Zum ersten Mal sind die Fotografien von Armand Besch in einer öffentlichen Ausstellung zu sehen. Mit ungemeiner Genauigkeit fotografierte er Alltags-Szenen in den Metropolen Berlin oder Paris oder die idyllische Darstellung des Landlebens.
Der Eintritt zu den Führungen in Deutsch und Französisch sowie Chinesisch und Deutsch ist frei. Für die Führung mit Dr. Beatrice Trost wird Eintritt erhoben. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Alle weiteren Informationen zu den Veranstaltungen und Führungen im Rahmen der Ausstellung „AugenZeugen mit Stift und Kamera – Max Beckmann und Armand Besch“ finden sich auf der Website des Kunstmuseums Bayreuth unter www.kunstmuseum-bayreuth.de.

