„Eigenkunstwerk“: Finissage im Rathaus

Das Kunstmuseum Bayreuth und das Künstlerkollektiv „roams“ zeigen derzeit in der Ausstellungshalle des Neuen Rathauses am Luitpoldplatz die Ausstellung „Eigenkunstwerk“. Am Samstag, 22. August, um 20 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr), findet sie im Rahmen einer abwechslungsreichen Finissage ihren Abschluss. Besucherinnen und Besucher können bei einer Kuratoren-Führung gemeinsam die Bilder der Ausstellung entdecken.

Kunst-Performance in der Ausstellungshalle des Rathauses. | Foto:
Kunstperformance in der Ausstellungshalle des Rathauses: Die Ausstellung „Eigenkunstwerk“ endet am 22. August mit einer abwechslungsreichen Finissage. | Foto: roams | A. Hoffmann

Als Bilder werden die Situationen bezeichnet, in denen sich die Kunstwerke befinden. Bilder entstehen auch durch eine Performance oder durch einen künstlerischen Akt. Sie sind an der Wand, im Raum, am Boden oder in der Luft verortet. Manche wandern durch den Raum. Dabei wird auch der Frage nachgegangen, wie „roams“ Bilder erschafft, was eine performative Ausstellung sein kann, was es mit dem Material Holz auf sich hat und wie das alles mit dem Festival150 und dem Bayreuther Festspielhaus zusammenhängt. Der Eintritt in die Ausstellung und die Teilnahme an der Veranstaltung sind kostenfrei.

Die Ausstellung „Eigenkunstwerk“ macht prozesshaftes künstlerisches Erschaffen mit allen Sinnen erlebbar. „Roams“ leitet sich vom englischen Verb „to roam“ ab und bedeutet durchziehen, umherstreifen, herumwandern. Dieses Durchziehen und Umherwandern prägt die Idee von „roams“, das sich als ein Kollektiv für künstlerische Forschungs-, Erfahrungs- und Begegnungsräume versteht, indem es unterschiedliche Disziplinen positioniert.

„Roams“ führt die Besuchenden zum ursprünglichen Material Holz als Grundlage sowohl hochkultureller Klanginstrumente, als auch der einzigartigen Akustik des hölzernen Saals des Bayreuther Festspielhauses zurück. Die Ausstellung zeigte in den vergangenen Wochen eine fortwährende Auseinandersetzung mit handwerklichem und künstlerischem Tun aus interdisziplinärer Perspektive. Sie war ein fortlaufender Akt der Gestaltung, indem sich die Holzklang-Landschaft im Neuen Rathaus im Zuge mehrerer Performances veränderte bis hin zum Live-Ausräumen während der Finissage am 22. August.

„Roams“ versteht sich als ein Kollektiv für künstlerische Forschungs-, Erfahrungs- und Begegnungsräume. Dahinter stehen der Bildhauer Harald Kienle, der Sounddesigner Veith Michel v. Tsotzhousn, die Performerin Michaela Pereira Lima, die Videokünstlerin Linda Havenstein und die Lyrikerin Maria Trunk.

Kontakt:
Kunstmuseum Bayreuth
Maximilianstraße 33, 95448 Bayreuth
Telefon: 0921 7645310
Ansprechpartner: Alexandra Kuhnke
alexandra.kuhnke@stadt.bayreuth.de