Heute dürfen es Pralinen ohne Palmöl sein

Brotaufstriche, Pralinen, Pizzen – diese und noch zahlreiche weitere Lebensmittel enthalten Palmöl. Weil es so billig ist, verwendet es die Lebensmittelindustrie in fast jedem zweiten Produkt. Auch zur Herstellung von Kosmetika wie Cremes wird Palmöl verwendet. Doch so günstig der Preis, so groß sind die Nachteile. So werden für den Anbau von Ölpalmen viele artenreiche Wälder abgeholzt und damit große Mengen an CO2 freigesetzt. Experten vermuten, dass Palmöl Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen verursachen kann.

Deswegen lautet die Aufgabe am elften Tag der CO2-Challenge am Samstag, 28. Februar, auf den Konsum von Lebensmitteln mit Palmöl zu verzichten. In der Regel genügt ein Blick auf die Inhaltsangabe von Verpackungen, um sich über die Verwendung von Palmöl zu informieren. Außerdem gibt es Apps wie Replace PalmOil, Codecheck oder PoP, um herauszufinden, in welchen Produkten Palmöl verarbeitet ist.

Mit der neuen CO2-Challenge für die Fastenzeit richten sich vom 18. Februar bis zum 4. März die Klimaschutzmanagements in der Metropolregion Nürnberg an Privathaushalte und Schulen. Mit dabei sind auch die Teams der Klimaschutzmanagements des Landkreises und der Stadt Bayreuth.

Seit Aschermittwoch kann man sich vierzehn Tage lang täglich einer kleinen Aufgabe zum Energie- oder Ressourcensparen stellen, um auf spielerische Art und mit Humor eigene Gewohnheiten in einem neuen Licht zu sehen. Weitere Informationen zur CO2-Challenge gibt es hier.