Höhere Förderung für Tappertaue

Die Transformation des früheren Betriebsgeländes der Firma Zapf zum Landschaftspark Tappertaue ist eines der Vorzeigeprojekte der Stadt Bayreuth. Die Ende 2023 gestartete städtebauliche Aufwertung des Areals zwischen Universität und dem neuen Wohnquartier Kreuzstein kostet rund 4,32 Millionen Euro, die bislang unter anderem über die Städtebauförderung „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ mit 60 Prozent gefördert wird.

Diese Förderquote ist nun vom Bayerischen Staatsministerium für Bauen, Wohnen und Verkehr auf 80 Prozent erhöht worden. Damit steigert sich der Zuschuss durch dieses Förderprogramm um 584.000 Euro. Ein weiterer Teil des Projekts wird mit 90 Prozent aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel – Bayreuths lebendiger Süden“ bezuschusst.

Bei einem Termin im Dienstsitz des Bayerischen Finanz- und Heimatministeriums in Nürnberg übergab der Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, Christian Bernreiter, den neuen Gesamt-Förderbescheid in Höhe von 1,46 Millionen Euro an Oberbürgermeister Thomas Ebersberger.

„Mit dem neuen Landschaftspark schaffen wir nicht nur eine schöne, naturnahe Parkanlage und sorgen für viel Lebensqualität. Wir leiten über diese Klimaschneise auch noch kühle Luft in die Innenstadt und verbessern damit das Stadtklima“, sagte der Oberbürgermeister. Dank der höheren Förderung sinke der Anteil der Stadt, der über eine Erbschaft finanziert werde, „sodass dieses Projekt den städtischen Haushalt letztendlich nicht belastet“.

Drei Männer halten einen großen Förderbescheid in die Kamera. | Foto: Stadt Bayreuth
Staatsminister Christian Bernreiter (links), OB Thomas Ebersberger und Staatssekretär Martin Schöffel (rechts) bei der Übergabe des Förderbescheids. | Foto: Stadt Bayreuth