Beim Regionalentscheid der Stadt Bayreuth des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels traten sechs Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in der RW21 Stadtbibliothek gegeneinander an. Das Rennen konnte schließlich Konstantin Küspert vom WWG für sich entscheiden.

Mit Begeisterung und viel Elan trugen die Schülerinnen und Schüler in der ersten Phase eine selbst ausgewählte Stelle ihres Lieblingsbuches vor. Im zweiten Durchgang konnten sie ihr Lesekönnen noch einmal bei einem ihnen unbekannten Buch unter Beweis stellen. Kinderbibliotheksleitung Alexandra Warzecha hatte hierfür „Ist Oma noch zu retten?“ von Marie Hüttner ausgewählt.
Nach Abschluss kürte die Jury, bestehend aus Vorlesepatinnen Annette Dr. Voges-Kinateder und Siglinde Feuerabendt, Sibylle Scholz aus der Buchhandlung im KirchenEck und Jörg Weinreich, Leitung RW21 Stadtbibliothek, den Sieger. Konstantin Küspert von dem WWG überzeugte mit seiner Lesung „Frankie und die Liste der unbezahlbaren Wünsche“ von Jenny Pearson. Für ihn geht es nun zum Bezirksentscheid.
Mit circa 600.000 Teilnehmenden jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler in Deutschland. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit über 7.000 Lesende der 6. Klassenstufe. Die über 650 Regionalwettbewerbe organisieren Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weitere kulturelle Einrichtungen. Der Sieger des Stadtwettbewerbs darf zum nachfolgenden Entscheid fahren.
Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
