Am letzten Tag der CO2-Challenge zeigen die Teilnehmenden, dass es auch ohne Plastik geht. So verursacht die Herstellung von einem Kilo Plastik rund zwei Kilo CO2. Bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 38,22 Kilogramm Plastik pro Person entstehen allein fast 77 Kilogramm des Treibhausgases.
Besonders beim Einkauf im Lebensmittelgeschäft lässt sich Kunststoff sparen, indem beispielsweise Lebensmittel in Pfandgläsern und -flaschen erworben werden. Im Regal stehen lassen sollte man in Kunststoff eingeschweißtes Gemüse oder Obst. Und statt für den Transport eine Plastiktüte zu verwenden, bieten sich Stoffbeutel oder ein Korb an. Wurst oder Käse von der Theke können in einer Brotdose mitgenommen werden, und für den Gang zum Bäcker eignet sich ein Brotbeutel. Außerdem gibt es Unverpackt-Läden, die auf Plastikverpackungen verzichten.
Der Tag des Plastikverzichts ist der letzte der diesjährigen CO2-Challenge, die von den Klimaschutzmanagements der Metropolregion Nürnberg, darunter auch diejenigen von Stadt und Landkreis Bayreuth, für Privathaushalte und Schulen veranstaltet wurde. Die Teilnehmenden der CO2-Schulchallenge für Schulklassen und Jugendgruppen können übrigens dieses spielerische CO2-Fasten fortsetzen, je nachdem wie es sich am besten in den Unterrichtsalltag integrieren lässt. Weitere Informationen zur CO2-Challenge gibt es hier.
