Interkulturelle Woche 2026
vom 27. September bis 5. Oktober

Die Interkulturelle Woche in Bayreuth ist wichtig, weil sie Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringt, Begegnung ermöglicht und gegenseitiges Verständnis fördert. Sie setzt ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein gutes Miteinander und macht sichtbar, wie bereichernd kulturelle Vielfalt für unsere Stadtgesellschaft ist. Ein besonderes Highlight ist der internationale Gottesdienst, bei dem Menschen verschiedener Kulturen und Glaubensrichtungen gemeinsam feiern und erleben, was sie verbindet. Wir freuen uns sehr, dass der Gottesdienst seit Jahren genutzt wird, um die Interkulturelle Woche zu eröffnen.
Hier geht’s zum Programm auf einen Klick! (pdf-Datei)
Hinweis: Die Veranstaltung „Kunst & Tradition: Die Welt der persischen Miniaturmalerei entdecken“ in der vhs Bayreuth am 25. September um 10.30 Uhr entfällt!
Internationaler Gottesdienst zur Interkulturellen Woche
Am 26. September 2026 fand im Rahmen der Interkulturellen Woche ein internationaler Gottesdienst unter dem Motto „dafür“ statt.
Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern und ein Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt, Respekt und ein friedliches Miteinander zu setzen. Durch Musik, Gebete und Lesungen in unterschiedlichen Sprachen sowie ein sich anschließender gemeinsamer Snack wurde die kulturelle Vielfalt lebendig und erfahrbar.
Der Gottesdienst bot Raum für Begegnungen und zeigte: „Wir sind dafür – für eine offene Gesellschaft, für gegenseitigen Respekt und für ein gutes Miteinander.“
Zum Vergrößern das jeweilige Bild anklicken!
Das Motto der Interkulturellen Woche lautet auch 2026 „dafür!“ (Informationen zum Motto hier).
Die bundesweite Vorbereitungstagung findet am 20./21. Februar in Frankfurt/Main statt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier: www.interkulturellewoche.de/tagung2026
Lange Nacht der Demokratie am 2. Oktober in Bayreuth
Laut, live, frei. Drei Events ein Thema.
Demokratie hat viele Gesichter, und an diesem Abend auch viele Klänge. Bei der Langen Nacht der Demokratie in Bayreuth wurde deutlich: Demokratie kann diskutiert, getanzt, getrommelt, gesungen und vor allem gemeinsam erlebt werden. Unter dem Motto „laut, live, frei. Drei Events ein Thema“ fanden in Bayreuth drei unterschiedliche Veranstaltungsformate statt, die eines miteinander verband: Menschen zusammenzubringen, Begegnung zu ermöglichen und Demokratie auf ganz unterschiedlicher Weise erlebbar zu machen.
Osteuropäischekulturgesellschaft: Kinder und Familien – Musik verbindet Kulturen
Den Auftakt bildete der Bereich „Kinder und Familien – Musik verbindet Kulturen“. Hier standen Begegnung, Vielfalt und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt. Musik wurde dabei zur gemeinsamen Sprache – unabhängig von Herkunft, Alter oder kulturellem Hintergrund. Gerade für Familien und Kinder bot die Veranstaltung einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Demokratie. Gemeinsames Musizieren und Erleben zeigte ganz praktisch, dass Vielfalt keine Trennlinie sein muss, sondern eine Bereicherung sein kann.
Paritätischer Wohlfahrtsverband: Trommeln für die Demokratie
Beim Paritätischen Wohlfahrtsverband wurde anschließend buchstäblich für die Demokratie getrommelt. Unter dem Titel „Trommeln für die Demokratie“ wurde gemeinsam Rhythmus gemacht und damit ein sicht- und hörbares Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und demokratisches Miteinander gesetzt. Das gemeinsame Trommeln machte deutlich: Demokratie braucht Beteiligung und manchmal braucht es dafür gar keine großen Worte. Jeder einzelne Rhythmus trägt zum gemeinsamen Klang bei. Aus vielen einzelnen Stimmen und Beiträgen entsteht etwas gemeinsames.
Anschließend sorgte die Oldi-Night mit Stefan für ausgelassene Stimmung. Bei bekannten Hits wurde gemeinsam gefeiert, getanzt, und man ist miteinander ins Gespräch gekommen.
Stadjugendring: Kulturquartier – Poetry Slam und Hip-Hop
Im Kulturquartier setzte der Stadtjugendring einen besonderen Schwerpunkt auf junge Menschen und ihre Perspektiven. Beim Poetry Slam konnten Gedanken, Fragen und persönliche Sichtweisen auf Demokratie in kreativer Form auf die Bühne gebracht werden. Danach wurde es musikalisch. Hip-Hop brachte Bewegung und Energie ins Kulturquartier. Die Verbindung von Musik, Jugendkultur und gesellschaftliche Themen zeigten, dass politische und demokratische Bildung nicht trocken sein muss. Sie kann kreativ direkt und mitten im Leben stattfinden. Auch das Jugendforum von „Demokratie leben!“ war bei der Langen Nacht der Demokratie mit dabei. Die jungen Engagierten brachten ihre Perspektiven ein, kamen mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch und zeigten, wie wichtig Beteiligung junger Menschen für eine lebendige Demokratie ist.
Die Lange Nacht der Demokratie hat damit gezeigt: Demokratie muss nicht leise und abstrakt sein. Sie darf laut sein. Sie darf Spaß machen. Sie darf vielfältig sein. Und sie darf gemeinsam gefeiert werden. Ein herzliches Dankeschön gilt allen beteiligten Organisationen, Künstlerinnen und Künstlern, Ehrenamtlichen, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen Besucherinnen und Besuchern, die diesen besonderen Abend mit Leben gefüllt haben.
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