Wie kann es weitergehen mit den Wohnbauten an der Friedrich-Ebert-Straße in der Nachbarschaft des Hammerstätter Hofs? Mit dieser Frage setzten sich vier Planungsbüros im Rahmen eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbs auseinander, den die Bauverein Bayreuth eG als Ausloberin unter Einsatz von Mitteln der Städtebauförderung durchgeführt hat. Einstimmig als Sieger gekürt wurde der Entwurf mit dem Motto „Sieben auf einen Streich“.
Alle vier Arbeiten werden ab sofort im Hammerstätter Hof der Öffentlichkeit vorgestellt. Oberbürgermeister Thomas Ebersberger eröffnete die Ausstellung zum Wettbewerb gemeinsam mit dem Bauverein. Mit dabei waren Vertreter der Planungsbüros, der Bauverein Bayreuth eG wie auch viele der Jurymitglieder, mit welchen über die neuen Perspektiven, Abwägungsprozesse und die Zukunft genossenschaftlichen Bauens in der Hammerstatt diskutiert werden konnte. Robert-Christopher Tubbenthal vom siegreichen Büro zillerplus aus München steuerte einen kurzen Vortrag zum Thema bei. Anschließend gab es zudem einen ersten Vorgeschmack auf die Mama-Mia-Aktivitäten, die im März mit Volldampf starten: Für einen Nachmittag öffnete das Mama-Mia-Café im Hammerstätter Hof seine Pforten.
Ende vergangenen Jahres wurde ein sogenannter Realisierungswettbewerb für eine städtebauliche Konzeption zur Neuordnung und Sanierung des Bereichs Hammerstätter Hof und Umfeld im Sanierungsgebiet Hammerstatt ausgelobt und anonymisiert durchgeführt, zu dem drei Architektur- und Stadtplanungsbüros aus Franken und eines aus München eingeladen waren.

