Stadt Bayreuth

75 Jahre Kriegsende

Diese Holzstützen stammen aus dem Luftschutzkeller der Familie Wild in der Rosestraße. Sie sind ein Zeugnis für den Alltag der Zivilbevölkerung im zweiten Weltkrieg. Die Bewohner des Hauses haben jeden Fliegeralarm auf den Holzsäulen notiert, meistens mit der Ergänzung „kein Abwurf“. Die Aufzeichnungen enden am 11. April mit dem Vermerk „13.45 Teppich Bayreuth“. (Damit war der Bombenteppich gemeint – der flächige Abwurf von Fliegerbomben über der Stadt.) Das Haus der Familie Wild wurde nicht beschädigt.

Am 8. Mai 1945 endete der zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches. 2020 jährt sich dieses Datum zum 75. Mal. Der Bayerische Rundfunk hat aus diesem Grund eine kleine Reportage zum Kriegsende in Bayreuth gedreht.

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(Quelle: BR auf ⇒Youtube und in der ⇒BR-Mediathek)

Am 5., 8. und 11. April 1945 erlitt Bayreuth verheerende Bombenangriffe, bei denen etwa 750 Menschen starben und fast ein Drittel der Gebäude zerstört wurde. Das öffentliche Leben brach völlig zusammen.

Im Historischen Museum ist eine Fliegerbombe aus den Luftangriffen von 1945 ausgestellt. Sie schlug in der Rosestraße ein.

Am Nachmittag des 14. Aprils marschierten amerikanische Truppen in Bayreuth ein. Damit war der Krieg für Bayreuth zu ende.

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