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Forschung & Innovation

Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wirtschaft und Wirtschaft

Der Standort Bayreuth zeichnet sich durch eine hohe Innovationsfähigkeit und eine ausgeprägte Kultur der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und der städtischen Wirtschaftsförderung aus. Wichtige Erfolgsfaktoren sind hierfür insbesondere die Universität Bayreuth mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung und die hohe Material- und Fertigungskompetenz der hier ansässigen Unternehmen. Der Innovationsprozess wird von Verwaltung, Wirtschaftsverbänden und den Wirtschaftskammern tatkräftig unterstützt.

Die Universität Bayreuth – Leistungsstarke Universität mit Weltruf

Die Universität Bayreuth ist eine der jüngsten Universitäten in Deutschland. Seit ihrer Eröffnung im Jahre 1975 hat sich die forschungsorientierte Campus-Universität mit ihren sechs Fakultäten dynamisch entwickelt. Gute Betreuung, hohe Leistungsstandards, fächerübergreifende Kooperationen und wissenschaftliche Exzellenz führen regelmäßig zu Spitzenplatzierungen in Rankings. Dabei zeichnet sie sich vor allem durch interdisziplinäre Forschung und eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft aus.

Uni-Campus aus der Luft fotografiert

Über die TechnologieAllianzOberfranken (TAO) kooperiert die Universität Bayreuth mit den anderen drei oberfränkischen Hochschulen, der Universität Bamberg sowie den Hochschulen für angewandte Wissenschaften Coburg und Hof in einem zukunftweisenden Kooperationsverbund. Die TAO-Partner konzentrieren sich auf die gesellschaftlich relevanten Themenfelder „Energie“ und „Mobilität“, sowie auf die Querschnittstechnologien „Werkstoffe“ und „Informationstechnologie (IT) / Sensorik“.

Derzeit studieren rund 13 500 junge Menschen an der Universität Bayreuth. Fast jeder zweite Studierende kommt mittlerweile aus einem Bundesland außerhalb Bayerns oder aus dem Ausland nach Bayreuth. Viele Studierende finden im Anschluss an ihr Studium eine Beschäftigung bei einer der regionalen Firmen oder starten mit eigenen Unternehmensideen durch.

 

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen am Standort Bayreuth

Eine hohe Innovationsfähigkeit und ein ausgeprägter Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sind prägend für den Wirtschaftsstandort Bayreuth. Die enge Verzahnung von Grundlagenforschung und Anwendung wird an verschiedensten Forschungseinrichtungen deutlich sichtbar.

Drei Laboranten besprechen Ergebnisse am Monitor

Als Beispiel zu nennen ist die Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB). Materiallösungen für Kunststoffe, Metalle und Werkstoffkombinationen sind die Kernkompetenzen der Forschungseinrichtung NMB. Aspekte der Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Energie stehen im Mittelpunkt.

Das Fraunhofer-Zentrum für Hochtemperatur-Leichtbau (HTL) im Technologiepark Wolfsbach bietet anwendungsnahe F&E für Werkstoffe, die bei hohen Temperaturen eingesetzt bzw. hergestellt werden: Ceramic Matrix Composites (CMC), Keramikfasern, Hochleistungskeramiken.

Die Fraunhofer Projektgruppen Prozessinnovation und Wirtschaftsinformatik betreibt anwendungsorientierte Forschung unterstützt produzierende Unternehmen bei allen Herausforderungen in den Bereichen Fabrikplanung, Fertigung und Montage sowie Supply Chain und Logistik. Finanzwirtschaftlich fundierte, IT-gestützte Lösungen für grundlegende betriebliche Entscheidungsprobleme sucht die Projektgruppe Wirtschaftsinformatik.

Eine Auswahl weiterer universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, die den Technologietransfer in der Region unterstützen, ist nachfolgend aufgeführt.

Universität Bayreuth:

Forschungseinrichtungen:

Bilder: istockphoto.com, Universität Bayreuth