Arbeiten für Parkourpark gestartet

Die Arbeiten für den Bau eines Parkour- und Bewegungsparks in der Wilhelminenaue haben in diesen Tagen begonnen. Die Fitnessanlage ist geeignet für Parkour, Calisthenics wie Liegestütz, Klimmzüge oder Barrenstütz und schließlich Akrobatik-Übungen.

In diesen Tagen haben die Arbeiten für den Bau eines Parkour- und Bewegungsparks in der Wilhelminenaue begonnen. Foto: Stadt Bayreuth
In diesen Tagen haben die Arbeiten für den Bau eines Parkour- und Bewegungsparks in der Wilhelminenaue begonnen. Foto: Stadt Bayreuth

In das Design des Parkour- und Bewegungsraums in der Wilhelminenaue in Nachbarschaft des Bolzplatzes flossen Vorschläge der lokalen Parkour-Community mit ein. So haben die Planenden Naturmaterialien aus Robinienholz ebenso berücksichtigt wie Stangen aus Edelstahl, die sich für Balanceübungen genauso eignen wie für Klimmzüge.

Es sollen verwinkelte Mauern aus Ziegelstein entstehen, die zahlreiche Kombinationen von Übungen erlauben. Gewünscht und deswegen umgesetzt werden außerdem eine Sandgrube und ein Trampolin. Ein Fallschutzboden aus Kunststoff soll das Verletzungsrisiko bei Stürzen minimieren.

So entsteht eine Bewegungslandschaft, die für Anfängerinnen und Anfänger genauso geeignet ist wie für erfahrene Parkour-Sportler.  Außerdem sorgen kleine Rampenübergänge zwischen den Ebenen dafür, dass die ganze Anlage barrierearm genutzt werden kann.

Die Kosten in Höhe von 470.000 Euro werden gefördert im Rahmen der Richtlinien zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE) vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Städtebauförderung sowie dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.

Projektleiterin Annegret Läkamp vom Stadtgartenamt der Stadt Bayreuth mit verschiedenen Mustern des Kunststoffbodens, der Verletzungen bei Stürzen minimieren soll. Foto: Stadt Bayreuth
Projektleiterin Annegret Läkamp vom Stadtgartenamt der Stadt Bayreuth mit verschiedenen Mustern des Kunststoffbodens, der Verletzungen bei Stürzen minimieren soll. Foto: Stadt Bayreuth