Die Stadt Bayreuth hat sich am Donnerstag, 11. Juni, der Bewertungskommission der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen e.V. (AGFK Bayern) präsentiert – und darf die Auszeichnung des Bayerischen Verkehrsministeriums als „fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ auch in den kommenden sieben Jahren führen.
Als Gründungsmitglied in der AGFK gehört Bayreuth seit 2012 zu dem auf inzwischen 143 Städte, Gemeinden und Landkreise gewachsenen Netzwerk. 2019 stellte sich die Wagner-Stadt erstmalig der Bewertungskommission und erhielt die Auszeichnung als „fahrradfreundliche Kommune in Bayern“.
Am Donnerstag hat sich die Bewertungskommission der AGFK Bayern mit Christian Deuerling vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Hannah Thiemann von der AGFK Bayern Geschäftsstelle und Klaus Helgert vom ADFC Landesverband Bayern davon überzeugt, dass die Stadt weitere Anstrengungen zur Förderung des Radverkehrs unternommen hat.
In der rund fünfstündigen Begutachtung wurde die Infrastruktur auf Herz und Nieren überprüft und mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt diskutiert. Mit dabei waren neben dem 2. Bürgermeister Stefan Schuh auch Mitarbeitende von Stadtplanungs- und Tiefbauamt, Stadtbauhof und der Straßenverkehrsbehörde sowie der Polizei, dem örtlichen ADFC, VCD und einem Vertreter des Radentscheids sowie weiterer Akteure.
Die Bewertungskommission lobte unter anderem die hervorragende Präsentation, die engagierte Arbeit der Beteiligten, das umfassende Mobilitätskonzept, das Rad-Park-Konzept am Hauptbahnhof, die ausgewiesene Fahrradstraße, die bevorrechtigte Rad- und Fußwegtrasse oder den Winterdienstplan als gute Basis für Radfahren im Winter.
Als Handlungsempfehlungen gab die Kommission den Verantwortlichen unter anderem auf den Weg, Baustelleninfos für den Radverkehr sichtbarer zu machen, die Radwegweisung für den Alltagverkehr zu verbessern, ein besonderes Augenmerk auf die Erneuerung der Markierungen zu legen oder den Fahrradstadtplan neu aufzulegen.


