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16.03.2022

Blühpakt Bayern: Bayreuth wird „Starterkit-Kommune“

Fachkundige Jury hat 13 oberfränkische Kommunen für den Start des Projektes ausgewählt

Die Stadt Bayreuth gehört zu den 13 ausgewählten „Starterkit-Kommunen“ Oberfrankens des Blühpakts Bayern: Bayernweit hatten sich 256 Kommunen beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz um eine Teilnahme am Blühpakt Bayern beworben, davon allein in Oberfranken 40 Kommunen aus allen Landkreisen. Die ausgewählten Kommunen erhalten eine finanzielle Starthilfe von 5.000 Euro sowie eine Beratungsleistung.

Wiese mit Vogel

„Ich freue mich sehr über das große Interesse der oberfränkischen Kommunen an der Aufwertung und Schaffung von naturnahen, insektenfreundlichen Flächen“, so Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz.

Auswahl durch fachkundige Jury

Die Auswahl der 13 oberfränkischen „Starterkit-Kommunen“ erfolgte nach Bewertung einer fachkundigen Jury in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz anhand der Kriterien Qualität des Blühprojekts, naturschutzfachliche Eignung und Entwicklungspotenzial. Alle neun Landkreise sind mit mindestens einer Kommune vertreten, daneben die zwei kreisfreien Städte Bayreuth und Hof.

Fachlich begleitet und unterstützt werden die Kommunen durch die Blühpakt-Beraterin der Regierung von Oberfranken, Dr. Jana Ernst. Die Blühpakt-Beraterin wird den Kommunen bei der Gestaltung und Pflege der neuen Lebensräume fachlich zu Seite stehen und aktiv die Vernetzung der Kommunen fördern. Zudem unterstützt sie die Kommunen auch bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit.

Hintergrund

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz investiert insgesamt eine halbe Million Euro für die Unterstützung der 100 ausgewählten Kommunen für die Anlage und Aufwertung von Blüh- und Streuobstwiesen, Wildstaudenflächen, blühenden Straßenrändern und Hecken, Dach- und Fassadenbegrünung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. Ziel des Projektes ist eine Trendumkehr des massiven Insektensterbens in den letzten Jahrzehnten. Dies gelingt nur, wenn neue Lebensräume mit Futterquellen, Brut- und Überwinterungsstätten für unsere heimischen Wildbienen, Käfer, Schmetterlinge & Co. angelegt und langfristig bewahrt werden. Die Kommunen haben mit ihren zahlreichen, diversen Flächen eine herausragende Stellung, da sie gezielte Maßnahmen für den Insektenschutz in Parkanlagen bis hin zu Straßenrändern umsetzen können.

Weitere Informationen zum Projekt „Starterkit – 100 blühende Kommunen“, die Darstellung der Kommunen auf der Netzwerk-Karte und den Verlauf der Maßnahmen in den Kommunen finden sich auf der Seite https://www.bluehpakt.bayern.de/kommunen/starterkit.htm.

Quelle: Regierung von Oberfranken