Delegation besucht Patenboot „Bayreuth“

Eine sechsköpfige Delegation der Stadt Bayreuth unter der Leitung von Bayreuths 3. Bürgermeister Thomas Bauske hat das Patenboot der Bundespolizei, die BP 25 „Bayreuth“, in Neustadt in Holstein besucht.  

Mehrere Personen stehen an Deck eines Schiffes der Bundespolizei. | Foto: Stadt Bayreuth
Eine Delegation der Stadt Bayreuth hat dem Patenboot BP 25 „Bayreuth“ der Bundespolizei in Neustadt in Holstein einen Besuch abgestattet. | Foto: Stadt Bayreuth

Die Verbindung zwischen der Stadt Bayreuth und dem nach ihr benannten Bundespolizeiboot hat eine lange Tradition. Während bei den vergangenen Besuchen vor allem die Besichtigung des Schiffes im Mittelpunkt stand, konnte die Bayreuther Delegation diesmal einen ganz besonderen Einblick in die Arbeit der Bundespolizei See gewinnen: Sie nahm an einer Übungsfahrt auf der Ostsee teil und erlebte dabei die Einsatzabläufe und Anforderungen unmittelbar an Bord.

„Es ist eine beeindruckende Leistung, was die Besatzung hier auf See leistet. Eine solche Übungsfahrt vermittelt einen ganz anderen Eindruck von den Aufgaben und Herausforderungen der Bundespolizei zur See“, betonte 3. Bürgermeister Thomas Bauske. „Wir haben großen Respekt vor den Aufgaben, die die Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei See tagtäglich wahrnehmen.“ Für Bauske war die Fahrt auch eine persönliche Rückkehr an Bord der „Bayreuth“. Bereits 2015, als das Schiff noch in Cuxhaven stationiert war, hatte er an einer Fahrt teilgenommen. „Umso schöner war es, nach vielen Jahren wieder an Bord unseres Patenbootes zu sein – und diesmal die ‚Bayreuth‘ nicht nur im Hafen zu sehen, sondern sie bei einer Übungsfahrt auf der Ostsee in ihrem eigentlichen Einsatzumfeld zu erleben.“

Der letzte Besuch einer Bayreuther Delegation beim Patenboot hatte noch vor der Corona-Pandemie stattgefunden. Damals stand ausschließlich die Besichtigung des Schiffes auf dem Programm. Der jetzige Besuch bot dagegen die Möglichkeit, die Arbeit der Besatzung und die technischen sowie organisatorischen Abläufe während einer Fahrt unmittelbar kennenzulernen.

Die Patenschaft zwischen der Stadt Bayreuth und dem Bundespolizeiboot „Bayreuth“ steht dabei für eine besondere Verbindung zwischen der oberfränkischen Stadt und der Bundespolizei See. Auch wenn Bayreuth selbst weit entfernt von der Küste liegt, verbindet beide Seiten der Name „Bayreuth“ ebenso wie das gegenseitige Interesse und der persönliche Austausch. „Solche Begegnungen machen eine Patenschaft lebendig“, so Thomas Bauske. „Es geht nicht nur darum, dass ein Schiff den Namen unserer Stadt trägt. Wir wollen die Verbindung pflegen, miteinander im Gespräch bleiben und vor allem auch unsere Wertschätzung für die wichtige Arbeit der Bundespolizei zum Ausdruck bringen.“

Die Bayreuther Delegation bedankte sich bei der Besatzung der BP 25 „Bayreuth“ für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, die Bundespolizei See bei einer Übungsfahrt aus nächster Nähe kennenzulernen.