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10.01.2024

Fahrradparken: Angebot wird schrittweise erweitert

Neue Fahrradabstellanlagen am Hauptbahnhof, in der Innenstadt und an Bayreuths Schulen

Als fahrradfreundliche Kommune setzt sich die Stadt Bayreuth dafür ein, die Bedingungen für Radfahrende kontinuierlich weiter zu verbessern. Das Fahrrad soll von möglichst vielen bequem im Alltag genutzt werden können. Dafür braucht es neben guten Radverkehrsanlagen auch ausreichend Möglichkeiten, das Rad sicher und bequem abstellen zu können. In letzter Zeit konnten zahlreiche neue Fahrradabstellanlagen an wichtigen Orten wie dem Hauptbahnhof und in der Innenstadt bereitgestellt werden. Auch an den Schulen im Stadtgebiet wird das Fahrradparken sukzessive verbessert. Hier ein Überblick:

Fahrräder in einer Abstellanlage am Bahnhof.

Die Stadt Bayreuth baut die Möglichkeiten für Radfahrende, das eigene Fahrrad sicher und komfortabel zu parken, kontinuierlich weiter aus. „Neue Fahrradabstellanlagen sind ein wichtiger Anreiz, um den Anteil des Radverkehrs in unserer Stadt zu steigern und so einen Beitrag zu nachhaltiger und gesunder Mobilität zu leisten“, so Oberbürgermeister Thomas Ebersberger. „In den vergangenen drei Jahren haben wir etwa 660 neue Fahrradabstellmöglichkeiten bereitgestellt und werden auch in den nächsten Jahren die Kapazitäten weiter steigern.“

Projekt Fahrradparken am Hauptbahnhof

Das größte Vorhaben zur Verbesserung des Fahrradparkens konnte unter Federführung des städtischen Tiefbauamtes am Hauptbahnhof realisiert werden. Bereits im Sommer 2020 wurden südlich des Bahnhofsgebäudes 80 kostenlose Doppelstock-Parkplätze für Fahrräder bereitgestellt. Diese wurden im Frühjahr 2023 um 64 zusätzliche Doppelstock-Parker ergänzt. Zuvor wurde im November 2022 ein Fahrrad-Parkhaus eröffnet, in welchem 68 Fahrräder überdacht und zugangsgesichert für 50 Cent pro Tag abgestellt werden können. Zudem bietet das Fahrrad-Parkhaus Platz für 32 Dauerparkende. Jüngste Maßnahme im Umfeld des Hauptbahnhofs ist die Schaffung von 72 zusätzlichen Fahrradabstellmöglichkeiten an der Tunnelstraße.

Somit stehen nun über 300 Stellplätze für Fahrräder unmittelbar an den Zugängen zum Hauptbahnhof zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot um eine Servicestation mit Luftpumpe und Werkzeug sowie Schließfächer mit Lademöglichkeiten für E-Bike-Nutzende. Die modernen Parkmöglichkeiten für Fahrräder sollen den Umstieg zwischen Fahrrad und Zug erleichtern. Sie kommen insbesondere den Pendlerinnen und Pendlern zu Gute, die ihr Rad mit dem sicheren Gefühl abstellen können, dass es vor Witterungseinflüssen und Diebstahl geschützt ist.

Neue Fahrradabstellanlagen in der Innenstadt

Im Stadtzentrum wurden im vergangenen Jahr durch den Bauhof an zahlreichen Stellen zusätzliche Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen, so zum Beispiel im Bereich des Stadtparketts, in der Dammallee, in der Unteren Maxstraße sowie am La-Spezia-Platz. Im vergangenen Jahr wurden ergänzend zu den vielen bereits vorhandenen Anlehnbügeln 36 neue Stellplätze für Fahrräder in der Innenstadt bereitgestellt. Hinzu kommen die 55 neuen Abstellmöglichkeiten vor dem Eingang zum Neuen Rathaus, die seit der Eröffnung des neu gestalteten Rathaus-Vorplatzes im vergangenen Frühjahr zur Verfügung stehen. Außerdem konnten bereits 2022 im Zuge der Ertüchtigung des Geh- und Radwegs am Roten Main zwischen Bahnhofstraße und Schulstraße, der nun den Namen „Peter-Färber-Weg“ trägt, 14 neue Fahrradständer installiert werden. „Durch den stetigen Ausbau der Fahrradständer in der Innenstadt machen wir es leichter, Geschäfte und Restaurants, Behörden und andere Dienstleistungen einfach und bequem mit dem Rad erreichen zu können“, so Oberbürgermeister Thomas Ebersberger.

Im neuen Jahr sollen 72 weitere Fahrradstellplätze in der City geschaffen oder erneuert werden. Zum Teil werden alte, nicht anforderungsgerechte Vorderradhalter oder mobile Fahrradständer gegen Anlehnbügel ausgetauscht, etwa am Luitpoldplatz und am La-Spezia-Platz. An der Zentralen Omnibus-Haltestelle sollen die bislang sehr begrenzten Möglichkeiten zum Fahrradparken durch zehn neue Anlehnbügel erweitert werden.

Im Umfeld wichtiger Stadtbus-Haltestellen wird geprüft, ob im Zuge des ohnehin anstehenden barrierefreien Umbaus Möglichkeiten zum Fahrradparken geschaffen werden können. Im Innenstadtbereich wurden zuletzt beispielsweise nahe der Regional- und Fernbushaltestelle in der Goethestraße acht neue Anlehnbügel montiert und damit die Kapazität fürs Fahrradparken an diesem Standort bereits verdoppelt.

An den Schulen gute Abstellmöglichkeiten fürs Fahrrad bieten

Nicht zuletzt wurden unter Regie des städtischen Hochbauamts auch an mehreren Schulen neue Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen. An der Grundschule Laineck, der Luitpoldschule, der Alexander-von-Humboldt-Realschule und am Gymnasium Christian Ernestinum sind im vergangenen Jahr zusammen mehr als 200 neue Fahrradständer gebaut worden. Weiterhin werden zeitnah am Graf-Münster-Gymnasium und an der Mittelschule St. Georgen über 60 neue Fahrradabstellanlagen geschaffen.

Bei den Schulen werden für die Anlehnbügel bestehende Überdachungen oder Abstellräume genutzt beziehungsweise neue Überdachungen gebaut, damit die Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ihre Räder wettergeschützt während des Unterrichts parken können.