„Bleibt das jetzt so?“ werden sich so manche fragen, die am Jean-Paul-Platz vorbeikommen. Denn nicht nur auf der Seite des Friedrichsforums, wo der Platz im Zuge der Sanierung des Friedrichsforums unter anderem mit Wasserspiel, Bänken und Bäumen aufwendig neugestaltet wurde, sondern auch auf der gegenüberliegenden, der nördlichen Seite hat sich in jüngster Zeit einiges getan: Fahrradständer, Bänke, Blumen und die Informationstafeln zum Jean-Paul-Wanderweg zieren den vorher leeren und trostlosen Platz. „Und nein, das bleibt nicht so, sondern ist als Übergangslösung gedacht, bis der Platz im Zuge der Umgestaltung der Ludwigstraße ein neues Aussehen und eine neue Aufenthaltsqualität bekommt“, betont Oberbürgermeister Dr. Andreas Zippel.
Bis es soweit ist, dauert es bekanntermaßen noch eine Weile. Bisher liegt lediglich eine Vorentwurfsplanung für den nördlichen Jean-Paul-Platz vor, eine Vorentwurfsplanung für die Neugestaltung der Ludwigstraße wird derzeit erstellt und hierzu in diesem Jahr im Stadtrat berichtet. Dass Jean-Paul-Platz und Ludwigstraße gemeinsam „gedacht“ und geplant werden, macht aus gestalterischer Sicht natürlich Sinn – schließlich sollen der gesamte Platz und die dazugehörige Straße eine Einheit bilden, inklusive der bereits neugestalteten südlichen Seite des Jean-Paul-Platzes.
Das letzte Wort hat dann hier der Stadtrat, er entscheidet, wann Haushaltsmittel für die beiden Projekte eingestellt werden und die Umgestaltung in Angriff genommen werden kann. Für die Neugestaltung des nördlichen Teils des Jean-Paul-Platzes hatte die CSU/DU-Stadtratsfraktion bereits im Juni dieses Jahres einen Antrag gestellt.

