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25.01.2021

Girls’Day und Boys’Day finden überwiegend digital statt

Gewinnung von Nachwuchskräften bleibt auch in Zeiten der Pandemie eine wichtige Aufgabe für Unternehmen der Region

Nachwuchsgewinnung bleibt auch in Corona-Zeiten eine wichtige Aufgabe der Unternehmen in der Region. Daher haben Firmen und Einrichtungen nun wieder die Möglichkeit, sich am diesjährigen Girls’Day bzw. Boys’Day zu beteiligen – mit neuen Formaten. Der Aktionstag, dessen Ziel eine klischeefreie Berufs- und Studienorientierung ist, findet bundesweit am Donnerstag, 22. April, statt – pandemiebedingt diesmal überwiegend digital. 

Berufsorientierung in Pandemiezeiten ist gar nicht so einfach. Praktische Erfahrungen in Unternehmen und Organisationen zu sammeln, ist für viele Jugendliche derzeit so gut wie unmöglich, denn viele Arbeitgeber arbeiten im Krisenmodus, um die Herausforderungen der Pandemie zu bewältigen. Dennoch bleiben Nachwuchsgewinnung und Fachkräftesicherung ein hochaktuelles Thema.

Junges MädZwei Mädchen bearbeiten ein LED Licht mit einer Zange.
© Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Seit Jahren setzt der Zukunftstag ein Zeichen für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees. Er ist für viele junge Menschen ein guter Impuls auf dem Weg der Berufsorientierung und erweitert den Blick auf die beruflichen Möglichkeiten. Für Unternehmen und Einrichtungen steht der Tag für Vielfalt und Chancengleichheit und dient als effektives Personalgewinnungs- beziehungsweise -entwicklungsinstrument.

Größerer Teilnehmerkreis durch digitale Formate

In diesem Jahr wird der Aktionstag in Präsenz in den Unternehmen und Einrichtungen aller Voraussicht nach nicht möglich sein. Deshalb wurde frühzeitig alternativ geplant und so können Ausbildungsbetriebe erstmals auch digitale Angebote auf der bundesweiten Aktionsplattform einstellen. Für Schülerinnen und Schüler bietet das den Vorteil, dass sie ortsunabhängig an interessanten Angeboten teilnehmen können – die teilnehmenden Unternehmen und Organisationen erreichen mit dem digitalen Format möglicherweise einen viel größeren Teilnehmerkreis.

Unternehmen und Einrichtungen, die diese Möglichkeit nutzen möchten, sind derzeit aufgerufen, ihre Angebote online einzutragen unter www.girls-day.de/radar beziehungsweise www.boys-day.de/radar. Die Regionalvertretung Bayreuth Kulmbach bittet darum, dass die Einträge möglichst bis 19. Februar online gestellt sind, damit in der Folge die interessierten Schülerinnen und Schüler aus einem möglichst breiten Angebot wählen können.

Kontakt

Wer vorab noch Beratung oder Unterstützung beim Eintrag benötigt wendet sich an:

Region Kulmbach:
Heike Söllner, Landratsamt Kulmbach, Gleichstellungsstelle
Telefon 09221 – 707 150 (8-13 Uhr)  | Mail: soellner.heike@landkreis-kulmbach.de

für die Region Bayreuth:
Jennifer Grabbe, Wirtschaftsförderung Stadt Bayreuth
Telefon 0921 – 25-1583 | Mail: wirtschaftsfoerderung@stadt.bayreuth.de