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10.03.2022

Internationale Wochen gegen Rassismus

Das Motto lautet „Haltung zeigen“ – Veranstaltungen in Bayreuth

Vom 14. bis 27. März finden die diesjährigen Internationalen Wochen gegen Rassismus unter dem Motto „Haltung zeigen“ statt. Auch die Stadt Bayreuth beteiligt sich an dem bundesweiten Veranstaltungsreigen. Der Integrationsbeirat der Stadt sowie engagierte Institutionen und Organisationen haben ein Programm zusammengestellt:

Vortrag: „Was hat Umweltschutz mit Rassismus zu tun?“ lautet der Titel einer Vortragsveranstaltung, die am Dienstag, 22. März, um 18 Uhr, im Seminarraum des Evangelischen Zentrums Bayreuth, Richard-Wagner-Straße 24, stattfindet. Sie bietet überraschende Einblicke in das innovative Ruanda und unsere eigenen Vorurteile. Die Referenten sind Dr. Hanza Diman, Mitarbeiter am Lehrstuhl für Afrikanistik der Universität Bayreuth, und Gloria Igabe, Mitarbeiterin des Iwalewahauses und des Kunstmuseums Bayreuth. Nähere Informationen zur Veranstaltung sind online unter https://ebw-oberfranken-mitte.de/was-hat-umweltschutz-mit-rassismus-zu-tun-38671/ abrufbar.

Logo zeigt drei jungen Menschen. Eine Frau hält ein Schild mit der Aufschrift "Haltung zeigen" hoch.
© Martin Meissner

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Veranstalter ist das Evangelische Bildungswerk Oberfranken-Mitte e.V. in Kooperation mit dem Integrationsbeirat der Stadt Bayreuth, dem Migrations- und Integrationsbeirat des Landkreises Bayreuth und dem Verein ZAGD e.V. (www.zentralrat-afrikagemeinde.de).

Vortrag: „Bilder aus einem inneren Ausland. Sinti-Familienbiografien“ lautet der Titel einer weiteren Vortragsveranstaltung mit Dr. Ulrich Opfermann am Mittwoch, 23. März, um 19 Uhr, im Iwalewahaus, Wölfelstraße 2. Veranstalter ist die Universität Bayreuth in Zusammenarbeit mit dem Iwalewahaus. Der promovierte Historiker Ulrich F. Opfermann war Vorstandsmitglied in der NS-Gedenkstätte Aktives Museum Südwestfalen in Siegen und beim Verein Rom e.V. in Köln aktiv. Bis heute ist er weiterhin für beide Institutionen tätig. Er engagierte sich auch im Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten Nordrhein-Westfalen. Zudem ist er Mitglied der Gesellschaft für Antiziganismus-Forschung. Seine Schwerpunkte liegen in der Geschichte Westdeutschlands und Nordrhein-Westfalens, der deutschen Nationalismus- und NS-Geschichte sowie in der Geschichte von Sinti und Roma, Juden und Jenischen. In seinem Vortrag wird er auch auf Bayreuth Bezug nehmen.

Die bundesweite Auftaktveranstaltung für die Internationalen Wochen gegen Rassismus findet am Montag, 14. März, digital, die zentrale Kundgebung am Samstag, 21. März, um 17 Uhr, am Max-Joseph-Platz in München statt. Weitere Informationen hierzu finden Interessierte auf der Homepage www.stiftung-gegen-rassismus.de.