Stadt Bayreuth

Veterinäramt

Stadt Bayreuth – Veterinäramt
Adolf-Wächter-Straße 37, 95447 Bayreuth
Postfach 10 10 52, 95410 Bayreuth

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 8 – 12 Uhr
und nach Vereinbarung

Fax: 0921 1504141   Veterinaeramt@stadt.bayreuth.de

Ansprechpartner Telefon
Dienststellenleiter:
Veterinärdirektor Dr. Kai Braunmiller
0921 1504066
Stellvertr. Dienststellenleiterin:
Dr. Katharina Dörfler
0921 1504066
Fleischhygienestelle am Schlachthof 0151 16301436
Verwaltung 0921 1504066

Aufgaben

Das Veterinäramt nimmt im Stadtgebiet folgende Aufgaben wahr:

  • Verhütung und Bekämpfung von Tierkrankheiten
  • Erhaltung und Entwicklung eines leistungsfähigen Tierbestandes
  • Schutz des Lebens und Wohlbefindens der Tiere, Verhütung von Leiden
  • Schutz des Menschen vor Gesundheitsgefährdung, vor Irreführung und Täuschung durch Lebensmittel tierischer Herkunft
  • Erhaltung und Steigerung der Güte von Lebensmitteln tierischer Herkunft
  • Schutz der Umwelt vor schädlichen, von Tieren, tierischen Erzeugnissen und Abfällen möglicherweise ausgehenden Einflüssen

Anzeige und Registrierung einer Tierhaltung beim Veterinäramt der Stadt Bayreuth

Wer landwirtschaftliche Nutztiere wie zum Beispiel:

  • Rinder,
  • Schweine,
  • Schafe, Ziegen,
  • Einhufer (Pferde, Esel)
  • Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel
  • Bienen

hält, hat diese unter Angabe der Registriernummer beim zuständigen Veterinäramt anzuzeigen.

Bitte beachten: Die Anzeigepflicht gilt auch für Hobbyhaltungen mit einzelnen Tieren!

Tierbestandsmeldung (Formular) für die Anzeige der Haltung von Nutztieren am Veterinäramt der Stadt Bayreuth

Sollten Sie noch nicht über eine Registriernummer (sog. Balisnummer) verfügen, können Sie diese beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) beantragen.

Antrag auf Zuteilung einer Registriernummer

Denken Sie auch daran, Ihre Tierhaltung bei der Bayer. Tierseuchenkasse zu melden.

Meldeformular Bayerische Tierseuchenkasse

Weitere Informationen:

Bestandsregister:

Dokumentation über die Anwendung von Arzneimitteln (Formular)

 

Blauzungenkrankheit

Infoblatt zum Download

Aktuelle Information zur Afrikanischen Schweinepest

Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, wurden am 30. und 31.12.2019 acht weitere Fälle von ASP bei Wildschweinen in West-Polen amtlich bestätigt. Zwei dieser acht Fälle liegen südwestlich der bisherigen positiven Fälle und sind nur noch 32 km von der Grenze zu Brandenburg bzw. 21 km zur Grenze zu Sachsen entfernt.

Seit dem 14.11.2019 wurden Fälle von ASP bei Wildschweinen auch im Westen Polens (Verwaltungsbezirke Lebuski, Dolnośląskie und Wielkopolskie) nachgewiesen. Die ersten Nachweise erfolgten etwa 80 Kilometer von der deutschen-polnischen Grenze entfernt. Die Zahl der Ausbrüche bei Wildschweinen im aktuellen Geschehen im Westen von Polen ist damit auf 79 angestiegen.

Karte

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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) tritt seit 2014 in verschiedenen Ländern der EU auf. Diese für Schweine und Wildschweine sehr bedeutsame Tierseuche verbreitet sich – ausgehend von östlich an die EU angrenzenden Ländern – zusehends in Europa.

Keine Gefahr für Menschen

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar.

Eine Einschleppung der ASP nach Deutschland würde neben den Auswirkungen für die Tiere jedoch auch schwere wirtschaftliche Folgen mit sich bringen. Kritisch wäre eine Einschleppung in die Wildschweinpopulation, da dort die Möglichkeiten einer Seuchenbekämpfung begrenzt sind.

Lebensmittel als Infektionsquelle

Das Virus wird direkt über Tierkontakte oder indirekt, zum Beispiel über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren, übertragen. Unter ungünstigen Bedingungen können unachtsam entsorgte Reste von virushaltigem Reiseproviant ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Solche Essensreste sollten daher vermieden oder für Wildschweine nicht zugänglich entsorgt werden.

Für Haus- und auch für Wildschweine besteht seit Jahrzehnten ein Verbot der Verfütterung von Küchen- und Speiseabfällen. Da das Virus außerordentlich lange ansteckungsfähig bleibt, kann es auch durch Gegenstände wie Werkzeuge, Schuhwerk oder Kleidung sowie Transportfahrzeuge weiter verbreitet werden. Deshalb sollten Reisende – auch Jagdreisende – und Transporteure sich besonders vorsichtig und verantwortungsvoll verhalten und Hygienemaßregeln beachten.

Die Strategie zur ASP-Bekämpfung umfasst neben der wirksamen Reduktion der Wildschweinpopulation die konsequente Umsetzung der Biosicherheitsmaßnahmen in Hausschweinebeständen.

Tabelle

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Usutu Virus verursacht Amselsterben

Informationen dazu gibt es vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg (BNITM) und dem Friedrich Löffler Institut in Riems, siehe folgende Homepages:

https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/usutu-virus/

https://www.bnitm.de/aktuelles/faq-zum-usutu-virus/

Aktuelle Information für Hobbygeflügelhalter zur Impfpflicht bei Newcastle Disease

Stellungnahme der StIKo Vet zur ND-Pflichtimpfung von Geflügel in Hobbyhaltung

Besitzer von Hühnern oder Truthühnern (Puten) haben alle ihre Tiere gegen die Newcastle-Krankheit impfen zu lassen. Es stehen Lebend- und Inaktivatimpfstoffe zur Verfügung. Die Lebendimpfstoffe werden über das Trinkwasser, Augentropfen oder als Aerosolspray verabreicht. Sie haben nur eine begrenzte Wirksamkeitsdauer und sind entsprechend der Herstellerangaben wiederholt zu applizieren. Injizierbare Inaktivatimpfstoffe werden als Wiederholungsimpfung nach Erstimmunisierung mit einem Lebendimpfstoff verabreicht. Tierimpfstoffe dürfen generell nur an gewerbs- oder berufsmäßige Tierhalter abgegeben werden. Entsprechend muss die Impfung von Rasse- und Hobbygeflügel gegen die Newcastle-Krankheit vom Tierarzt durchgeführt werden. Mögliche Impfschemata sind im Text beschrieben.

Aktuelle Information für Bürger/innen: Hasenpest festgestellt!

Bei einem in der Nähe des Golfplatzes verendet aufgefundenen Feldhasen hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) eine Infektion mit der Tularämie, der sogenannten Hasenpest, festgestellt. Bei dieser bakteriellen Erkrankung handelt es sich um eine Zoonose, die auch auf den Menschen übertragbar ist. Mehr Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung vom 29.05.2017 und im nachfolgenden Merkblatt!

Aktuelle Informationen für Imker

Wichtiger Hinweis: Imker haben ihre Stände mit Namen, Anschrift und Telefonnummer zu kennzeichnen.

Zum Januar 2017 erfolgte die  Umstellung der Förderung zur Behandlung der Varroose in Bayern. Die Förderung einer effizienten Behandlung aller Bienenvölker gegen die Varroamilbe dient dazu, erheblichen Völkerausfällen möglichst vorzubeugen. Die bisherige Einbindung der Veterinärbehörden in die Abwicklung der Förderung ist seit Januar 2017 nicht mehr erforderlich.

Die Abwicklung erfolgt über die Imkerkreisverbände. Förderfähig sind Verdunster zur Applikation von Ameisensäure.

Ein Merkblatt enthält nähere Informationen hinsichtlich der Bezugsmöglichkeiten von Arzneimitteln zur Varroose-Behandlung.

Weitere Informationen zum Förderverfahren sowie entsprechende Antragsformulare finden Sie unter http://www.stmelf.bayern.de/agrarpolitik/foerderung/003669/.

Lebensmittelhygiene und Lebensmittelüberwachung

Der Schutz der Verbraucher vor möglichen Gefahren, die von Lebensmitteln tierischen Ursprungs ausgehen können, gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Amtstierärzte.

Die Gewinnung von gesundheitlich unbedenklichen Lebensmitteln fängt ebenso wie der Verbraucherschutz bereits bei der Urproduktion im landwirtschaftlichen Betrieb an. Er muss sich dann lückenlos über alle Verarbeitungs- und Verteilungsstufen bis hin zum Verbraucher erstrecken. Die Aufgabe des amtstierärztlichen Dienstes zusammen mit den Lebensmittelkontrolleuren und den Untersuchungsämtern ist sowohl die Überprüfung und Analyse der Rohstoffe und Erzeugnisse, als auch darauf zu achten, dass in allen lebensmittelverarbeitenden Betrieben die notwendigen Hygienebedingungen eingehalten werden. Dies geschieht in Form regelmäßiger Betriebsbesichtigungen und Probenentnahmen.

Unter dem Gesichtspunkt der Vorbeugung nehmen die Amtstierärzte u.a. in Baugenehmigungsverfahren Stellung und unterhalten zwecks gezielter Beratung enge Kontakte zu Verbraucherverbänden, Erzeugergemeinschaften und Innungen.

Fleischhygiene

Die Untersuchung der Schlachttiere und des Fleisches ist in umfassenden Rechtsvorschriften gesetzlich geregelt. Die tierärztlichen Aufgaben bestehen hier in der vorgeschriebenen Untersuchung aller Schlachttiere vor und nach dem Schlachten. Sie dienen damit dem Schutz der Menschen vor einer Gefährdung durch Tierkrankheiten (Zoonosen), vor eventuell noch im Fleisch vorhandenen Resten von Tierarzneimitteln wie z.B. Antibiotika und vor verbotenen Masthilfsmitteln mit synthetischen Hormonen. Nach derartigen Stoffen wird bei der Fleischuntersuchung regelmäßig gefahndet. Abschließend wird das Fleisch hinsichtlich seiner qualitativen Eignung als Lebensmittel beurteilt. Die Schlachtbetriebe, Fleischzerlegebetriebe und fleischverarbeitenden Betriebe unterliegen einer besonders strengen amtstierärztlichen Überwachung.

Tierseuchenbekämpfung

Die Tierseuchenbekämpfung, vor allem die Bekämpfung der vom Tier auf den Menschen übertragbaren Krankheiten ist nach wie vor eine der wichtigsten Aufgaben des amtstierärztlichen Dienstes. Früher gefürchtete Tierseuchen wie Tuberkulose, Brucellose, Maul- und Klauenseuche, Tollwut, Hühnerpest und Leukose haben inzwischen durch intensive Anstrengungen der Veterinärverwaltung ihre Schrecken verloren. Andere Seuchen und Krankheiten machen den Amtstierärzten noch große Sorgen und viel Arbeit. Salmonellose, Aujeszkysche Krankheit, Schweinepest und der vieldiskutierte „Rinderwahnsinn“ stellen die Amtstierärzte vor umfangreiche Aufgaben.

Ein wichtiges Instrumentarium zur Tierseuchenbekämpfung ist die gute und rechtzeitige Diagnostik. Deshalb werden regelmäßige Blut- und Milchuntersuchungen in allen Rinder- und Schweinebeständen durchgeführt. Verdächtige verendete Tiere werden seziert und eingehend im Labor untersucht, um frühzeitig eine Seuchengefahr zu erkennen und Tierhaltungen vor wirtschaftlichen Schäden zu schützen.

Ein elementares Glied in der Kette seuchenverhindernder Maßnahmen stellt die gut funktionierende Tierkörperbeseitigung dar. Sie dient der Entsorgung von toten Tieren, Schlachtabfällen, verdorbenen Lebensmitteln tierischer Herkunft und anderen Stoffen, die seuchenhygienisch bedenklich sein können. Dies geschieht in dafür eigens eingerichteten und modern ausgestatteten Tierkörperbeseitigungsanlagen.

Tierschutz

Der Tierschutz hat in den letzten Jahren – nicht zuletzt durch die ausführliche Diskussion in der Öffentlichkeit – einen hohen Stellenwert erhalten. Die Aufgabenstellung ist dabei sehr anspruchsvoll und nimmt hinsichtlich des zeitlichen Aufwandes stetig zu. Landwirtschaftliche Tierhaltungen, der Schlachthof und Tiertransporte werden genau wie Zoohandlungen und Zirkusbetriebe überwacht. Die Erlaubniserteilung für den gewerblichen Umgang mit Tieren (z.B. Reitbetriebe, Tierpensionen, private Hunde- und Katzenzuchten) setzt eine genaue Überprüfung der Haltungsbedingungen und der verantwortlichen Personen voraus. Daneben werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ermittelt und geahndet, wie z.B. nicht artgerechte Tierhaltungen.

Um Fehler in der Tierhaltung zu vermeiden, müssen Baupläne für Tierstallungen oder Tierheime den Amtstierärzten zur Begutachtung hinsichtlich tierschutzgerechter und gesunder Haltungsbedingungen vorgelegt werden. Im Bereich der Tierzucht werden die Besamungsstationen für Pferde, Rinder und Schweine beaufsichtigt.

Arzneimittelüberwachung

Den Verkehr von Tierarzneimitteln außerhalb von Apotheken zu überwachen, stellt eine besonders schwierige Aufgabe dar. Einerseits ist der Einsatz von Arzneimitteln in gewissen Umfang zur Gesunderhaltung der Tierbestände unerlässlich, andererseits stellen Arzneimittel – sofern sie als Rückstände in Lebensmitteln auftauchen – ein bekanntes Problem dar.

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