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14.10.2020

Stadt und medi bayreuth stellen Hygienekonzept für Oberfrankenhalle vor

Aktuell wären Heimspiele von medi bayreuth mit bis zu 1.000 Zuschauern möglich

In einer Pressekonferenz haben Oberbürgermeister Thomas Ebersberger, Sportamtsleiter Christian Möckel und der Geschäftsführer von medi bayreuth, Johannes Feuerpfeil, das gemeinsame Hygienekonzept für Veranstaltungen in der Bayreuther Oberfrankenhalle vorgestellt.

Sie stellten das Hygienekonzept für die Oberfrankenhalle vor (von links): Sportamtsleiter Christian Möckel, OB Thomas Ebersberger und Johannes Feuerpfeil, Geschäftsführer von medi bayreuth. | Foto: medi bayreuth

Laut des 37 Seiten starken Papiers wären in der aktuellen Pandemiesituation maximal 1.412 Zuschauer bei einem Bundesliga-Heimspiel von medi bayreuth in der Oberfrankenhalle vertretbar. Das entspräche einer Auslastung von 41,5 Prozent. Die Politik, so Geschäftsführer Johannes Feuerpfeil, macht aktuell jedoch andere Vorgaben und auch der vor jedem Spieltag neu zu prüfende 7-Tage-Inzidenzwert spielt eine entscheiden Rolle bei der Beurteilung, wie viele Fans am jeweiligen Spieltag dabei sein können. Unter den aktuellen Gegebenheiten könnte der Bundesligastart der Mannschaft von medi bayreutj am 7. November gegen die Telekom Baskets Bonn demnach mit bis zu 1.000 Zuschauern stattfinden.

Kernpunkte des Hygienekonzeptes

Kernpunkte des Hygienekonzeptes sind zum einen das Infektionsrisiko deutlich zu senken und zum anderen, für den den Fall, dass doch eine Infektion auftreten sollte, die Kontaktnachverfolgung bestmöglich sicherstellen zu können.

Maskenpflicht vor und in der Halle

Aus diesem Grund wird es eine Maskenpflicht vor und in der gesamten Halle, wie auch auf den Plätzen geben und eine einheitliche Mund-Nasen-Bedeckung geben. Der Zugang zur Halle kann nur über ein personalisiertes Ticke erfolgen, welches am Einlass mittels eines Ausweises kontrolliert wird. Das Benutzen der Toiletten ist während der Halbzeitpause nicht möglich, um parallel mit dem Einbahnstraßensystem in der Halle den Face-to-face-Kontakt unter den Besuchern auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Bodenmarkierungen und zusätzliches Personal sollen zudem dafür sorgen, den erforderlichen Abstand zwischen den Besuchern bestmöglich einzuhalten. Des Weiteren gibt es keine Karten für Gästefans. Auch Stehplätze, so das Gutachten, können bei einer 7-Tage-Inzidenz ab einem Wert von 5 nicht belegt werden.

Spielbesuch nur für Besitzer einer Dauerkarte möglich

Prinzipiell wird ein Spielbesuch in Folge dieses Konzeptes und der daraus resultierenden geringen Verfügbarkeit von Tickets ausschließlich für Inhaber einer Dauerkarte möglich sein.

Lange Liste an Maßnahmen

Auch wenn die Liste an Maßnahmen für die Rückkehr von Zuschauern in die Oberfrankenhalle im Hygienekonzept lang ist, ist sich Oberbürgermeister Thomas Ebersberger sicher, dass man sich vor allem im Sport darauf verlassen könne, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. „Schließlich wissen die Fans ganz genau, dass sie ihrem Sport und ihrem Verein ansonsten ganz massiv Schaden zufügen würden.“

Gutachten wird auch für andere Veranstaltungen  zugrunde gelegt

Das erstellte Gutachten, so Sportamtsleiter Christian Möckel, wurde gezielt für alle Veranstaltungen in der Oberfrankenhalle erstellt und werde nun auch bei anderen anstehenden Terminen angewendet. Man werde hier keine Abstriche machen und müsse nun sehen, wie man dieses Konzept auch auf andere Veranstaltungen übertragen könne. Dies werden in Gesprächen mit anderen Veranstaltern in den nächsten Tagen und Wochen geklärt,  um beispielsweise die im Gutachten vorgegebenen Bewegungsströme der Besucher für jede einzelne Veranstaltung zu definieren.

Quelle: medi bayreuth

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