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06.03.2020

Startschuss für Neuausbau der Albert-Schweitzer-Schule

Schadstoffsanierung ist abgeschlossen – Schulbauprojekt kostet rund 14,7 Millionen Euro

Das Gebäude der Albert-Schweitzer-Schule wird derzeit im Rahmen einer Generalsanierung fit gemacht. Für die Schule wurde für ihren Lehr- und Lernbetrieb eine Übergangslösung geschaffen. Im Februar vergangenen Jahres wurde als erste Maßnahme mit der Schadstoffsanierung im Schul- und in den Turnhallengebäuden begonnen. Sie gestaltete sich aufwendig und zeitintensiv und wurde in diesen Tagen abgeschlossen. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe hat jetzt den Startschuss für die eigentlichen Ausbauarbeiten in den inzwischen rohbauähnlichen Gebäuden gegeben.

Roland Schuster von g | s Architekten, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Schulleiter Ulrich Zahn und Kathrin Berger, Leiterin des städtischen Hochbauamtes beim Spatenstich.
Geben den Startschuss für den Neuausbau (von links): Roland Schuster von g | s Architekten, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Schulleiter Ulrich Zahn und Kathrin Berger, Leiterin des städtischen Hochbauamtes. Foto: Stadt Bayreuth.

Die Oberbürgermeisterin betonte, dass die Sanierung der Schulen in Bayreuth für die Stadt eine Daueraufgabe sei. „Wir stellen uns den damit verbundenen Herausforderungen mit Überzeugung, denn Investitionen in unsere Schulen sind Investitionen in die Zukunft unserer Kinder. Bayreuths Schulen können sich darauf verlassen, dass die Stadt ihrer Verantwortung gerecht wird.“

Energetische Ertüchtigung

Die Bauarbeiten an der Albert-Schweitzer-Schule umfassen neben der jetzt abgeschlossenen Schadstoffsanierung die Beseitigung statischer Mängel und die energetische Ertüchtigung beziehungsweise Erneuerung der Fassade. Außerdem wird der Brandschutz weiter optimiert und Barrierefreiheit hergestellt. Die Fassade des Gebäudes wird komplett neugestaltet. Sie ist in Holzmassivbauweise mit einer farbigen Verkleidung aus Aluminiumblech im Obergeschoss und einem Wärmeverbundsystem im Bereich des Erdgeschosses vorgesehen. Das Erscheinungsbild der Anfang der 1980er Jahre erbauten Schule wird hierdurch erheblich aufgewertet.

Zum Schuljahr 2021/22 ein komplett saniertes Gebäude

Die jetzt anlaufenden Ausbauarbeiten in einem Gebäude, das einem Rohbau ähnelt, umfassen im laufenden Jahr unter anderem Zimmerer-, Dachabdichtungs- und Spenglerarbeiten sowie den Fassadenbau. Im Gebäudeinneren stehen Trockenbau-, Estrich-, Maler- und Metallbauarbeiten an sowie die hautechnischen Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektroarbeiten. Der Innenausbau wird 2021 mit dem Einbau der Innentüren, Bodenbelägen, Fliesenarbeiten, der Möblierung sowie dem Einbau eines Aufzugs im Bereich der Ganztagsschule und der Wiederherstellung der Außenanlagen abgeschlossen. Die Planungen der Stadt sehen vor, dass der Schulbetrieb zum Beginn des Schuljahres 2021/22 wieder in den dann komplett sanierten Gebäuden starten kann.

Alles in allem investiert die Stadt rund 14,7 Millionen Euro in das Projekt. Davon entfallen knapp eine Million Euro allein auf die Schadstoffsanierung.

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